Keine Frage: das Ausstattungsniveau neuer Modelle ist ein anderes/höheres als das von Autos, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Die Frage ist halt, was davon wirklich benötigt wird und das Dasein effektiv angenehmer/einfacher/sicherer macht. Der Nutzen einer Start/Stop-Automatik erschließt sich mir von selbst. Shift-Anzeige und Spurhalteassistenten halte ich für komplett entbehrliche Gimmicks, auf die ich ohne weiteres verzichten könnte und für die ich, wenn ich die Wahl habe, kein Geld ausgebe. Konnte unlängst zwei Tage einen gut ausgestatteten Jeep Renegade fahren, als mein Freemont in der Werke war, nachdem mir ein freundliches junges Mädel mit einem sehr neuen und vermutlich mit allen aktuellen Sicherheitsgadgets ausgestatteten Astra in die Stoßstange geknallt ist, weil sie beim CD-Wechsel mein Auto anscheinend übersehen hat - also, ich brauche das alles nicht (wobei der Renegade schon okay ist) und glaube auch, ohne Verkehrszeichenerkennung und den ganzen Connectivity-Wahnsinn das Auslangen zu finden. Von daher halte ich den Freemont im Kern absolut nicht für outdated, sondern für ein Auto, mit dem man noch einige Jahre herumfahren kann, ohne dass die Kinder am Straßenrand ihre Eltern fragen "Papa, was ist denn das?" und zur Antwort kriegen: "Ja, weißt du, früher sind die Leute viel mit sowas herumgefahren, bevor man Massagesitze und Schaltknüppelheizungen erfunden hat."