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Xl 170

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Montag, 18. Mai 2015, 19:41

Lokführerstreik

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Ich würde auch kein Motortunning oder nicht Chipen lassen wenn er nicht meine und bezahlt ist.
Wenns ordentlich gemacht TÜV ,Versicherung & eintragen kein Thema.
Welchen Dieselmotor hat den Fiat im Freemont der stärker ist als 170 Ps?Keinen!
Ich mache nicht was alle machen und bin ab Dienstagabend sicher beliebt wieder bei Milionen mir egal aber.
Mein Job war mal ein Traum nun Alptraum Gdl Lokführer mit 500 Überstunden prima.
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Canelupo

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2

Montag, 18. Mai 2015, 22:14

Ich bin überzeugt dass Euch besser gehen würde, wenn Wesselski nicht sein eigenes EGO in die Verhandlungen einbringen würde!

Xl 170

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Dienstag, 19. Mai 2015, 04:39

Schade gehöre aber zu den Lokführern die Streikverbot haben da Beamter.Aber bis 1000 Überstunden teilweise ist schon krass.
Er verlangt auch maximal 50 Stunden Überstunden nur,38 Stunden Woche und 5% mehr Lohn das finde es nicht übertrieben. :?:
Schlecht ist das der DB und dem Staat als Eigentümer alles egal ist da es der Steuerzahler ja zahlt,gibt eben null Dividende.

Das Zugpersonal ist hoch belastet.

Obwohl Lokomotivführer und Zugbegleiter nur 15 Prozent der
200.000 DB-Beschäftigten in Deutschland ausmachen, entfallen auf sie
vier Millionen der insgesamt sieben Millionen Überstunden und
Urlaubsrückstände. Allein die Lokomotivführer schieben drei Millionen
Stunden vor sich her, was rund 1.800 Vollzeitstellen entspricht.
Lediglich 300 Lokomotivführer sollen zusätzlich eingestellt werden.
Da würde jeder streiken.
Die Post streikt bei uns auch seit 5 Tagen, keine Post mehr kommt warte auf 4 Pakete aber keiner schimpft darüber. :cursing:
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Mittwoch, 20. Mai 2015, 17:17

Dem Wesselski sind Eure Überstunden doch egal. Der will sich nur ein Denkmal setzen und die Position der GdL stärken. Das ist doch der eigentliche Knackpunkt. Sonst hätte er sich auch schon längst auf ein Schlichtungsverfahren eingelassen. Sorry, das ist kein Streik, das ist Erpressung zu Lasten des deutschen Volkes und der deutschen Wirtschaft. Dafür habe ich kein Verständnis mehr inzwischen. Und da er jetzt keinen Rückzieher mehr machen kann (weil er sonst sein Gesicht verliert), zieht er das durch. Und wenn er dann doch irgendwann per Gericht gestoppt wird, geht er als Held, der bis zum bitteren Ende für "seine" Mitglieder gekämpft hat in die Geschichte ein. Fein ausgedacht, Herr Wesselski, aber leider zu offensichtlich. Nicht falsch verstehen, ich bin durchaus für eine angemessene Entlohnung und zumutbare Arbeitszeiten, aber das Leben in anderen Berufszweigen ist auch kein Ponyhof. Und die Bahn hat immer noch sowas wie "hoheitliche" Aufgaben. In diesem Ausmaß zu streiken ist unverhältnismäßig und verantwortungslos.
Auf WDR5 habe ich eben einen Bericht über die Automatisierung des Bahnverkehrs gehört. Das ist gar keine so ferne Zukunftsmusik mehr. Damit hat sich das Thema dann erledigt und die streikenden Lokführer beschleunigen ihre Abschaffung derzeit...
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Mittwoch, 20. Mai 2015, 17:24

So isses. Wenn selbst der LKW-Verkehr schon automatisiert werden kann, wie viel mehr ist dann die automatische Steuerung von Zügen möglich. :/
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Mittwoch, 20. Mai 2015, 18:06

Mal im Ernst. Warum der Zugverkehr noch nicht vollkommen automatisiert würde, verstehe ich nicht. Im Vergleich zu einem selbstfahrenden Auto/LKW sollte das doch eine Aufwärmübung sein...

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Mittwoch, 20. Mai 2015, 19:57

Vollauto bei 300Km/h im ICE würdet ihr einsteigen ich sicher nicht.Schwere Güterzüge mit 800m und 4000Tonnen kann man nicht per Automodus fahren. Ölzüge mit 3 Millionen Liter Benzin/Gas wenns da knallt in Berlin vielleicht, wars das dann für Berlin ist dann Neubauland.Einziger Vorteil ist dann für mich Frühpensionierung hätte nichts dagegen.Schlimm ist das der Eigentümer der deutsche Staat nichts dagegen macht und uns lieber streiken lassen mag. Die DB macht auch was Sie mag bezahlen tut es der Steuerzahler nicht die DB.Angeblich 500 Millionen schon verstreikt wer kann sich das leisten eine Firma nicht.
Seit 12 Monaten kein Tarifabschluss auch nicht mit der EVG nicht nur mit der Gdl.Wenn die EVG streikt schätzte nächste Woche steht die ganze Bahn und es streiken 140 000 -200 000 Bahner.
Ich verstehe euch und die Reisenden tut mir auch sehr leid aber es hilft nichts anderes.

Aber ich mach das beste daraus und fahre am Freitag 2 Wochen in die Pfingstferien an die Adria und sicher nicht mit der DB sondern dem Fremont mit Wohnwagen
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Jürgen

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Mittwoch, 20. Mai 2015, 21:08

So isses. Wenn selbst der LKW-Verkehr schon automatisiert werden kann, wie viel mehr ist dann die automatische Steuerung von Zügen möglich. :/
Und wenn man dann mal zum Vergleich den wesentliche geringeren Verdienst eines Busfahrers anschaut, dann muss man sich schon fragen was das soll. Nach meiner Meinung hat ein Busfahrer ein wesentlich höheres Risiko, dass etwas passiert wenn er nur kurz unaufmerksam ist. Bei den modernen Zügen ist es doch so, dass eine Notbremsung eingeleitet wird, wenn der Lokführer z.B. ein Signal überfährt. .........aber bitte, das ist meine Meinung :!:
Alkohol macht dumm und gleichgültig.............kapier ich nicht, is mir aber auch egal :pfeifen:


Herzliche Grüße aus dem Bamberger Land

Jürgen

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Mittwoch, 20. Mai 2015, 21:17

Naja, zumindest in AT sind Lokführer sicher nicht überbezahlt. Da würde ich auch streiken. Nein stimmt nicht. In AT wird nicht gestreikt...

Übrigens: der 2 Liter Diesel mit 170PS läuft doch ganz ordentlich. Ich persönlich sehe für mich da keinen Bedarf. Den 140er auf 170 PS optimieren zu lassen, sehe ich allerdings als völlig problemlos. Aus technischer Sicht zumindest hat mir das ein Entwickler von FPT bestätigt...

rammelteid

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Donnerstag, 21. Mai 2015, 00:09

Dem Wesselski sind Eure Überstunden doch egal. Der will sich nur ein Denkmal setzen und die Position der GdL stärken...
Klar, die GdL besteht nur aus Weselsky und der entscheidet auch ganz allein. Da es die Medien wohl recht schnell breittreten würden, sollte jemand vernehmlich an seinem Stuhl sägen, kann man davon ausgehen, daß die Mitglieder wohl mehrheitlich auf der selben Linie sind.
Daß die Bahn als Infrastrukturunternehmen eine grundversorgende Funktion besitzt, ist richtig. Deshalb hätte sie auch nie privatisiert werden dürfen. Man sollte an dieser Stelle auch die Frage stellen, warum in den letzten Jahren tausende Kilometer Strecke stillgelegt wurden und werden.
Der Bahnstreik weißt eine pikante Besonderheit auf. Der Bund ist nicht nur Besitzer der Bahn sondern auch Gesetzgeber. Es versucht nun der Besitzer des Unternehmens, die Rahmenbedingungen für seine Angestellten derart anzupassen, daß dem renitenten Teil die Hände gebunden werden. Problem am Tarifeinheitsgesetz wird nur sein, daß es mit der im GG garantierten Koalitionsfreiheit kollidiert. Das BVG freut sich sicher schon.
Was die Unverhältnismäßigkeit betrifft, das Arbeitsgericht ist hier, nach geltender Rechtssprechung, anderer Auffassung.

Zur allgemeinen Situation bei der Bahn
Wie erkläre ich es meinem Kinde?
Mehr Verständnis für die Lokführer
Das Ministerium weiß auch nicht so recht
Doch fast Streikverbot

Die heutigen Arbeitnehmerrechte wurden übrigens zum guten Teil auch mit Streiks von Leuten mit ordentlichem Beharrungsvermögen erkämpft...

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Donnerstag, 21. Mai 2015, 04:34

Zitat von »Semmelrocc«



So isses. Wenn selbst der LKW-Verkehr schon automatisiert werden kann, wie viel mehr ist dann die automatische Steuerung von Zügen möglich. :/
Und wenn man dann mal zum Vergleich den wesentliche geringeren Verdienst eines Busfahrers anschaut, dann muss man sich schon fragen was das soll. Nach meiner Meinung hat ein Busfahrer ein wesentlich höheres Risiko, dass etwas passiert wenn er nur kurz unaufmerksam ist. Bei den modernen Zügen ist es doch so, dass eine Notbremsung eingeleitet wird, wenn der Lokführer z.B. ein Signal überfährt. .........aber bitte, das ist meine Meinung :!:

Notbremsung ja ein Busfahrer steht aber viel eher bei einen Unfall/Ampel ist rot vielleicht.Ein Zug braucht im Schnitt 300-1000m je nach Gewicht und Tempo.Habe selbst schon einen 40 Tonner am Bahnübergang 300m vor mir hergeschoben sehr unfein sage ich euch leider.Es geht nicht nur wegen Geld sonder Arbeitszeit/Überstunden. ;(
Wenn nicht der Lokführer sondern die Autosteuerung versagt siehe Bild nicht alt.
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Donnerstag, 21. Mai 2015, 08:26


Klar, die GdL besteht nur aus Weselsky und der entscheidet auch ganz allein. Da es die Medien wohl recht schnell breittreten würden, sollte jemand vernehmlich an seinem Stuhl sägen, kann man davon ausgehen, daß die Mitglieder wohl mehrheitlich auf der selben Linie sind.
[...]
Was die Unverhältnismäßigkeit betrifft, das Arbeitsgericht ist hier, nach geltender Rechtssprechung, anderer Auffassung.



Na komm, es ist in der Geschichte mehr als einmal vorgekommen, dass die Massen einem lautstarken Vorbrüller gefolgt sind. Es ist immer leicht, sich so einem anzuschließen, zumal wenn er Dinge propagiert, die zum eigenen Vorteil sind. Ob man zur Art und Weise, die Forderungen durchzusetzen, dann aber auch voll steht oder nur einfach mitläuft, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Rechtssprechung und Rechtsempfinden sind zwei Paar Stiefel. Kannst ja mal spaßeshalber eine Umfrage machen, wie die Bevölkerung und die Wirtschaft die Verhältnismäßigkeit so sehen. Oder einfach mal die Entwicklung der Kommentare in der Presse so verfolgen.

Naja, jetzt ist ja erst mal ein paar Tage Ruhe, so lange die Schlichtung läuft...
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Donnerstag, 21. Mai 2015, 11:16

Die Reduktion der Angelegenheit auf eine Person lenkt den Blick von den eigentlichen Problemen ab. Er vertritt die Interessen der Mitglieder seiner Gewerkschaft. Ich denke da nur an die Überstunden, die für 1800 zusätzliche, sozialversicherungspflichtige Stellen reichen würden. Eine Besetzung beispielsweise würde mehr als 1800 Menschen helfen, nicht nur den Lokführern, die dann mehr Zeit für sich und ihre Familien hätten.
Und einen charismatischen Vorbrüller zu haben, ist nicht zwangsläufig schlecht. Den wünschte ich mir für meine Gewerkschaft auch, dem hört man wenigstens zu...

Um on topic zu kommen, hier wird nichts getunt, die Regierung hat Haushaltssperre erteilt.

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Donnerstag, 21. Mai 2015, 13:29

Die Reduktion der Angelegenheit auf eine Person lenkt den Blick von den eigentlichen Problemen ab. Er vertritt die Interessen der Mitglieder seiner Gewerkschaft.

Das Problem ist ja nicht, dass eine Gewerkschaft die Interessen der Mitglieder vertritt, das sollte ja normal sein. Das Problem sind die Mittel und Methoden. Nicht, dass ich die Überstundenthematik bagatellisieren will und natürlich darf man sich dagegen auch wehren, aber das Thema ist ja nicht nur eines der DB. Schau mal beispielsweise in die Krankenhäuser, was da an Überstunden verfahren werden. Würden die Angestellten dort ähnlich exzessiv streiken, würde alles zusammenbrechen. Ich bleibe dabei: Der Streik als Mittel des Arbeitskampfes ist o.k., die GdL überspannt den Bogen aber deutlich. Und es ist NICHT VERHÄLTNISMÄSSIG wenn eine ganze Nation aufgrund der Befindlichkeiten einiger tausend leidet.
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Donnerstag, 21. Mai 2015, 21:53

Das Problem ist ja nicht, dass eine Gewerkschaft die Interessen der Mitglieder vertritt, das sollte ja normal sein. Das Problem sind die Mittel und Methoden.
Welche Methoden stehen einer Gewerkschaft zur Verfügung? Verhandlung und, sofern sich die Gegenpartei nicht bewegt, Streik.

Nicht, dass ich die Überstundenthematik bagatellisieren will und natürlich darf man sich dagegen auch wehren, aber das Thema ist ja nicht nur eines der DB. Schau mal beispielsweise in die Krankenhäuser, was da an Überstunden verfahren werden. Würden die Angestellten dort ähnlich exzessiv streiken, würde alles zusammenbrechen.
Macht es das jetzt besser, daß es in der Medizin mindestens genauso schlimm aussieht? "Hey, habt euch nicht so, den anderen geht es auch beschissen, also haltet mal die Bälle flach!" Im Gegenteil, daß sich nichts Wesentliches tut ist eigentlich schlimm. Um bei den Überstunden zu bleiben, was bedeuten längere Arbeitszeiten für die Betreffenden? Zunächst einmal kürzere Erholungsphasen. Was bedeuten kürzere Erholungsphasen? Erhöhten und dauerhaften Streß. Was passiert unter Streß? Fehler. Und? Ein guter Teil der Krankenhaustoten in Deutschland könnte ein Lied davon singen, sofern sie noch lebten. Und das ist "nur" der dienstliche Teil. Über persönliche Folgen mag ich mich nicht auslassen.

Ich bleibe dabei: Der Streik als Mittel des Arbeitskampfes ist o.k., die GdL überspannt den Bogen aber deutlich.
Hmm, streiken ist ja okay, es darf nur keiner merken? Was hätte ein solcher Streik für einen Effekt? Wobei ich einmal so einen erlebte. Das war bei IKEA in Erfurt. Alle Nase lang tönte ein: "Dieses Kaufhaus wird bestreikt!" aus den Lautsprechern, aber der Betrieb lief als ob nichts wäre. Die haben bestimmt viel erreicht.

Und es ist NICHT VERHÄLTNISMÄSSIG wenn eine ganze Nation aufgrund der Befindlichkeiten einiger tausend leidet.
Der ist echt gut! Ich hätte auch gern die Steuermilliarden wieder, die in der HRE versenkt wurden, um die Rendite von ein paar tausend Aktionären zu retten. Im Ernst, mit der Begründung könntest Du alle Streiks im Bereich der öffentlichen Daseinsfürsorge unterbinden, egal ob Verkehr, Bildung oder Gesundheit. Wie wäre es stattdessen, einmal etwas an sinnvoller Stelle zu investieren, damit die Betreffenden erst gar keinen Grund haben zu streiken? 1800 Lokführer wären, finde ich, ein guter Anfang.

on topic: Nicht mal Tagfahrlichter sind drin...

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Freitag, 22. Mai 2015, 04:29

Naja nun ist erstmal Streikruhe nicht Ende!Ihr glaubt doch nicht das die DB 1800 Lokführer einstellt,eher 300 im Jahr Neueinstellungen dafür 320 die in Pension gehen.
Wenn wie in anderen Firmen die Überstunden im anfallenden Monat bezahlt würden,dann hätten auch viele nicht die Anzahl.
Aber nein auf Antrag und bitten kannst 100-200Std auf einen Ritt auszahlen lassen das gibt ein super Brutto/Nettogehalt.
Ich finde auch Streik sollte das letzte Mittel sein aber irgendwie steht der Staat gerade darauf,DB,Kitas,Post usw. ;(
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Freitag, 22. Mai 2015, 07:44

Ihr glaubt doch nicht das die DB 1800 Lokführer einstellt,eher 300 im Jahr Neueinstellungen dafür 320 die in Pension gehen.
Genau da liegt das Problem und offenbar wird sich die Situation nicht verbessern. Aber man wird ja noch träumen dürfen...

Ich finde auch Streik sollte das letzte Mittel sein aber irgendwie steht der Staat gerade darauf,DB,Kitas,Post usw.
Eben. Ein Schelm, wer dahinter System vermutet.

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Hasta la victoria siempre!

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Freitag, 22. Mai 2015, 08:55

Ich finde auch Streik sollte das letzte Mittel sein aber irgendwie steht der Staat gerade darauf,DB,Kitas,Post usw.
Eben. Ein Schelm, wer dahinter System vermutet.
Mann, diese Gewerkschafts-Stammtischparolen nerven... Die wissen immer, wie der Hase läuft, ist schon klar. Überstunden in der freien Wirtschaft werden immer bezahlt? Das erzählen auch nur Gewerkschafter. Dann schaut mal in die Architekturbüros und Werbeagenturen, dann schaut mal, was all die Selbständigen für stunden schieben und wie viele Leute einen Zweitjob brauchen, weil sie mit einem nicht über die Runden kommen...? Und so nen sicheren Job wie bei der Bahn findest Du auch nicht an jeder Ecke. Wenn all die armen Säue streiken würde, wären sie draußen und hätten keinen Job mehr. Und ja, die Post, die KiTas, die Piloten und Ärzte streiken auch schon mal. Und wie ich sagte: Streik ist ein legitimes Mittel des Arbeitskampfes, aber man muss KOMPROMISSBEREIT sein. Dann sind die meisten Streiks auch schon nach wenigen Tagen beigelegt und dafür haben auch die Meisten Verständnis.
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Freitag, 22. Mai 2015, 14:41

Dann schaut mal in die Architekturbüros und Werbeagenturen, dann schaut mal, was all die Selbständigen für stunden schieben und wie viele Leute einen Zweitjob brauchen, weil sie mit einem nicht über die Runden kommen...?
Die Zweitjobseuche ist ein riesiges Problem. Daher ist die Schaffung und Förderung "eines der besten Niedriglohnsektoren", so Gerhard Schröder seinerzeit, der größte Unsinn überhaupt.
Zieht man beispielsweise in Betracht, daß D eines der Länder ist, in denen der Bildungserfolg maßgeblich von sozialer Stellung und Einkommen der Eltern abhängig ist (laut OECD), sollte man ahnen, was das für Folgen nach sich zieht. Wobei, mit Zweitjob, geht denn dann Familie überhaupt noch? Klagte da mal jemand über die Geburtenrate?

Was die Selbstständigen betrifft, muß man differenzieren. Die einen machen das freiwillig, andere werden aus verschiedensten Gründen dahin gedrängt (ist sicher noch vereinfacht). Ein drastisches Beispiel für letzteres ist die Situation der Fahrer bei Hermes.
Bei denen, die sich bewußt und ohne Not für eine Selbstständigkeit entschieden haben, ist mein Mitleid eher begrenzt. Schließlich haben sie von sich aus das aufgegeben, was anderen Erleichterung verschafft - Arbeitsteilung. Die Werbeagenten andererseits, hätten vielleicht etwas Ordentliches lernen sollen...

Wenn all die armen Säue streiken würde, wären sie draußen und hätten keinen Job mehr.
Organisierten sie sich, wäre das nicht so einfach. Genau dafür sind Gewerkschaften da. Allerdings ist auch das komplizierter geworden.
Vielleicht interessant zu wissen, Dienstleistungen rund um's "Union Busting", sind inzwischen auch in D erhältlich.

Streik ist ein legitimes Mittel des Arbeitskampfes, aber man muss KOMPROMISSBEREIT sein. Dann sind die meisten Streiks auch schon nach wenigen Tagen beigelegt
Dann müssen auch beide Seiten kompromißbereit sein. Die DB war, in Erwartung des Tarifeinheitsgesetzes, hauptsächlich darauf aus, grundlegende Streitpunkte, respektive die gesamte GdL, auszusitzen.

Wenn ich an meine Zeit als Leiharbeiter zurückdenke, hatte außer mir übrigens keiner ein Problem mit Tarifpluralität...

Dieses Draufhalten auf die Lokführer hat für mich dasselbe Niveau wie der Radiomoderator, der sich über beständig trockenes Wetter freut. Wenn die Ernte dann eingegangen ist, fragt der noch fassungslos, warum es nichts zu essen gibt, schließlich war es doch die ganze Zeit schön. (Regt mich gerade tierisch auf, genau wie der Kommentar zum Bahnstreik in den gestrigen Tagesthemen)

nur mal so: https://de.wikipedia.org/wiki/Streik#Str…hland_nach_1945


Allerdings gehe ich nicht davon aus, daß wir uns darüber jemals einig werden.

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Freitag, 22. Mai 2015, 14:49

Ist ja auch nur ne Diskussion, bei der jeder seine Meinung sagen kann!!!

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