Beiträge von costaricapingu

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Feiertag?

    Mir ist beim Freemont auch die Kraftstoffpumpen-Einheit zerfallen. Das war der Anfang vom Ende des Autos und ist tatsächlich nach dem Tanken in Italien an einer kleinen Dorftankstelle passiert. Die Tanksäule war dann leer und ich hab scheinbar den ganzen Dreck in den Tank bekommen. Am nächsten Tag ging die Tankanzeige nicht mehr, das Auto fuhr aber noch gut. Bei der nächsten Wartung bat ich den Meister die Tankanzeige zu reparieren. Er stellte fest, dass die Anzeigen-Pumpeneinheit völlig zerfallen war und am Boden des Tanks lag. Er hat es wohl irgendwie repariert, da eine neue Pumpe nicht aufzutreiben war. Keine Ahnung was er gemacht hatte..

    Glückwünsch zur 1/4-Million. Er wird dir sicher noch einige Zeit treu sein. Denk bloß dran keinen verdreckten Diesel zu tanken, also meide Dorftankstellen mit Selfservice in Italien... Das hat meinen Freemont damalsn vom supertreuen Gefährten zum Problemkarren gemacht

    Die Alukorrosion an den unteren Seitenkanten der Motorhaube haben eigentlich alle Freemonts bis ca. 2013 die ich gesehen habe. Wurde meist relativ früh auf Kulanz bei Fiat behoben, daher sieht man es heute kaum noch. Bei meinem hatte ich es nicht machen lassen (keine Zeit deshalb zu Fiat zu fahren). Irgendwann war es aber so aufgeblüht, dass der lack dort großflächig bei Steinschlag abgeplatzt ist. habe es dann selbst abgeschliffen und lackiert. Ist aber nur oberflächlich, keine Gefahr von Durchrostung. Letztlich haben die Mexikaner da wohl bei der Grundierung der Lackierung geschlampt.

    Meiner hatte mal mit etwas über 200Tkm leichten Ölverlust (war mir gar nicht aufgefallen , da die Motorabdeckung unten es aufgefangen hat). Da war wohl der Ölfilterdeckel undicht. Das Teil hat 19€ gekostet. Danach war alles wieder dicht.

    Der Citroen war ein Spontankauf. Ich wollte wegen der 3 Kinder wieder einen 7-Sitzer und da ist die Auswahl nicht groß (jedenfalls wenn man den VW-Konzern nicht mag). Daher habe ich mir beim hiesigen PSA-Händler den 5008 angeschaut. Hätte ihn wohl auch genommen, gefällt mir sehr gut. Die hatten aber auch den C4 Spacetourer daneben stehen und der ist halt so herrlich luftig hell innen und hat so viele nette Details, dass wir uns für den entschieden haben. Ist einfach das bessere Familienauto. Vom Platz her vergleichbar mit dem Freemont obwohl er 30cm kürzer ist. Zudem war er auch eine Ecke günstiger als der Peugeot. Der 5008 ist insgesamt deutlich edler gemacht, hat bessere Sitze, ist schicker. Dafür ist er enger, hat eine hohe Fensterlinie, dadurch unübersichtlicher und düsterer innen.


    Viele Grüße an die Forenmitglieder und danke für die Hilfen und Ratschläge.

    So, unverhofft war es jetzt kurz vor Weihnachten so weit.


    Ich hatte leider bei der 270Tkm-Inspektion die Werkstatt gebeten, die defekte Kraftstoffanzeige zu reparieren. Diese war seit dem Sommer ausgefallen, nachdem ich am Tag zuvor in einer italienischen Self-Service-Tankstelle tief in der Provinz den allerletzten Rest Diesel aus der Tankstelle bekommen habe (die war dann leer) und damit wohl den ganzen Dreck der unten im Tankstellentank lagerte... Jedenfalls war die Tankgeber-Kraftstoffpumpen-Einheit komplett zerfallen (Auto fuhr aber noch gut damit). Da diese Einheit aber bei keinem Händler lieferbar ist, hat mein Meister sie erstmal wieder provisorisch gefixt. Offenbar ist dabei (oder beim Wechsel des Kraftstofffilters) vermutlich Dreck ins Kraftstoffsystem geraten. Einen tag nach der Inspektion (TÜV ohne Mängel :D ) bin ich jedenfalls liegengeblieben, konnte aber irgendwann wieder starten und mit Notprogramm nach Haus tuckern. Es wurde die Hochdruckpumpe getauscht. Zwei tage später startete der Wagen nicht mehr, eine nEinspritzdüse war defekt. Nachdem diese getauscht war, ist der Wagen am Fo9lgetag wieder ins Notprogramm und startete darufhin wieder nicht mehr. Es waren die übrigen 3 Einspritzdüsen defekt. Ich hatte jetzt langsam keine Lust mehr auf den Wagen, da ich viel fahre und ein zuverässiges Fahrzeug brauche. Daher habe ich mir recht spontan den Citroen günstig beim örtlichen Häündler geklauft und den Freemont gleich in meiner Werkstatt gelassen. Der Meister hat ihn mir abgekauft, hatte wohl auch ein schlechtes Gewissen und wollte sowieso wieder einen Freemont haben. Ich wünsche ihm viel Glück damit.
    Ich behalte den Freemont dennoch in sehr guter Erinnerung, immerhin war er absolut zuverlässig und treu in den letzten 7 Jahren. Die einzigen Ausfälle waren die Batterie nach 3,5 Jahren und die Lichtmaschine bei 240 Tkm.


    Liebe Grüße ins Forum und ein gutes Jahr 2020

    Kurzes Update: Der Freemont ist weiterhin in meinem Besitz und hat unterdessen 268 Tkm runter. Die Stoßdämpfer habe ich letztes Jahr tauschen lassen (waren mit zu weich geworden), dieses Jahr ist die Lichtmaschine bei 240Tkm von uns gegangen. Im Italienurlaub ging dann plötzlich die Tankanzeige nicht mehr, allerdings nachdem wir an einer fragwürdigen Self-Servive-Dorftankstelle den letzten Rest aus einer tanksäule bekommen haben. Daher ist der geber am ehesten verdreckt. Wird demnächst bei der 270Tkm-Inspektion geprüft.


    Ansonsten nach wie vor ein äußerst zuverlässiges und angenehmes Auto. Werde ihn wohl fahren bis er irgendwann mal richtig Ärger macht.

    Ich werde nichts machen. Wir wohnen zwar in Berlin, aber außerhalb des Umweltzonenbereichs. Und für Fahrten in die Stadt nehme ich ohnehin nicht gern den Freemont (zu groß), dafür hab ich noch die kleine Suzi.
    Aber wenn es evtl. eine Förderung gibt, wäre es bei einem Fahrezugtausch ggf. sinnvoll. Noch macht der Freemont keine Mucken, aber ist nun schon 6 jahre alt und hat fast 220 Tkm runter.

    Der Fahrwerksverschleiß war sicher nicht die Folge der Bremsenprobleme, die bestanden immer nur kurz, hab es rasch richten lassen, nervt mich sonst beim Fahren.


    Ich finde den Austausch von Fahrwerksteilen bei erst 200Tkm sogar sehr gut, oft halten diese Komponenten deutlich kürzer. Ich fahre auch oft auf miesen Strecken (buckelige Landstraßen in Brandenburg), da werden das Fahrwerk schon gefordert. Der Freemont hat da ausreichend dimensionierte Teile verbaut. Frag mal Sharanfahrer wann die sowas tauschen müssen, meist bereits bei 100Tkm oder kürzer. Laut Werkstatt waren die Stoßdämpfer sogar noch ok, ich fand sie nur zu weich bereits und hab sie deshlab tauschen lassen. Mag keine Schaukelkiste.

    Kurze Rückmeldung nach nunmehr 206.000km mit dem Freemont (als Neuwagen gekauft):


    Die Bremsen nerven und sind anfällig. Neigen zum Rubbeln, Quietschen und ungleich ziehen.
    Bin unterdessen 1x liegengeblieben, Bremse vorn rechts war fest (1 tag nachdem sie getauscht wurde). Da kann man die Panne wohl eher der Werkstatt als dem Freemont in die Schuhe schieben. Habe unterdessen auch die Werkstatt gewechselt.


    Habe jetzt diverse Fahrwerksteile tauschen lassen (Stoßdämpfer, Koppelstangen, Spurstangenkopf rechts), war etwas schwammig geworden ab 180 Tkm. Außerdem wurde ein Auspuffrohr getauscht (zwischen Partikelfilter und Mittelschalldämpfer). Den Partikelfilter hab ich bei 195Tkm mal ausbrennen lassen (mit Fahrzeugeigenem Programm), war zu 70% voll (danach 12%).


    Ansonsten keine Probleme, weiterhin ein sehr angenehmer, ruhiger und zuverlässiger Familienwagen.

    Nein, ich habe nicht viel Gammel an meinem Freemont, habe es evtl. etwas drastisch ausgedrückt. Es sind allerdings im Unterbodenbereich Blechkanten an überlappenden Blechen oberflächlich angerostet. Könnte dann vielleicht bei einem > 10jährigen Freemont irgendwann Probleme machen. Wenn meiner 10 Jahre von mir gefahren werden sollte, dann hat er um 400Tkm runter und ich werde dann sehen ob der Rost mir Sorgen bereitet.

    Hallo Andreas,
    der Freemont ist eine Mischung aus Amerika und Italien, also Dodge Journey mit italienischen Dieselmotoren und europäisch-modifiziertem Fahrwerk und Bremsen. Meines Erachtens eine gute Kombination aus beiden Welten. Der Platz und die tlle Variabilität des Dodge und die Solidität und Sparsamkeit der Fiat-Diesel. Fiat hat nahezu alle modernen Erfindungen der Dieselmotoren-Einspritztechniken entwickelt und als erstes in serie gebracht (TDI in den 80ern und Common-Rail in den 90ern). Die Motoren sind äußerst ausgereift und unkompliziert. Probleme sind selten damit. Der 140PSer hat einen einfachen Turbolader mit elktr.-gesteuertem Blow-off-Ventil, der 170PSer ist der gleiche Motor mit VTG-Lader. Prinzipbedingt ist der Lader des 170ers daher potentiell etwas anfälliger. Wie alle modernen Diesel macht so ein fahrzeug nur Sinn bei viel Langstreckenbetrieb wg. des Partikelfilters (bei allen Marken). Sonst hat man irgendwann ein Ölverdünnungsproblem und einen verstopften Partikelfilter.


    Problembereiche des Freemont sind die unterdimensionierte Batterie (auch daher nicht so besonders für viele Kurzstrecken geeignet). Zudem finde ich die Bremsen recht anfällig (mussten bei mir bisher 2x komplett revidiert werden (in den bisherigen gut 180Tkm). Das Halogenlicht ist nicht besonders (mir reichts aber), daher bei vielen Landstraßenfahrten nachts nicht optimal. Dritte Schwachstelle ist die für die Autogröße niedrige Anhängelast.


    Ansonsten bei mir ein äußerst zuverlässiger Wagen mit viel Platz, guter Variabilität, sehr guter Langstreckentauglichkeit, guten Sitzen. Verbrauch liegt bei mir um 7l. Ich bereue den Kauf keineswegs.


    Probleme mit der Antriebstechnik (Motor, Getriebe, Kupplung, Turbo..) oder der Elektrik/Elektronik hatte ich bisher nicht. Neben den Bremsen und 1x Batteriewechsel war bisher nur eine Kennzeichenleuchte defekt.

    Hole meinen alten Beitrag mal wieder hoch.


    Bin jetzt bei 182 Tkm.


    Insgesamt bin ich weiterhin sehr zufrieden mit dem Freemont. Nach wie vor sehr zuverlässig (bis auf s.u.), sparsam, bequem auf Langstrecken und großzügig beim Platz.


    Probleme seit meinem 100Tkm-Beitrag:


    bei 120 Tkm-Inspektion musste die Bremsen rundherum gewechselt werden, hinten auch mit Bremszangen. Kurz darauf verabschiedete sich nach 3,5 jahren die Batterie.


    Jetzt bei der 180Tkm-Inspektion waren wieder alle Bremsen (Scheiben und Beläge) fällig - Scheibe VR und HL hatten einen Schlag und haben gerubbelt beim Bremsen. Am tage nach dieser Inspektion bin ich mit festgegangener Bremse VL liegengeblieben (das erste Mal also bei 180TKm). Habe mich in die Werkstatt schleppen lassen. Beläge waren fest. Nach erneuern der Gleitbolzen ist jetzt alles wieder ok. Ob nun der Freemont Schuld an diesem Ausfall war oder die Werkstatt es verbockt hat - ich weiß es nicht (eher letzteres).
    Zudem wurde bei der 180Tkm-Inspektion das vordere Auspuffrohr (das Teil mit dem Flexrohr) gewechselt, war nahezu durchgegammelt am Flexrohr.


    Ansonsten nur Kleinigkeiten wie Hitzeschutzblech des Auspuffs und Radkastenverkleidung neu befestigen.


    Rostvorsorge ist nicht besonders am Unterboden. Wer den Freemont lange fahren will, sollte da was tun.

    Ich hatte bisher 2x Problem mit der Batterie. Einmal nach 2 Jahren im Winter nach einigen tagen Kurzstrecke mit vielen Verbrauchern und von Kinder angeschalteter hinteren Innenleuchte. Wurde nur fremdgestartet, dann war für 1,5 jahre alles gut. Dann nach ziemlich genau 3,5 Jahren war die Batterie komplett platt, ohne Vorwarnung morgens nicht mehr angesprungen. Habe damals eine neue in einer freien Werkstatt einbauen lassen (Batteriefixierung war komplett vergammelt, hat der Meister neu gebaut). Das ist jetzt 1,5 Jahre her und seitdem keinerlei Probleme mehr mit der Batterie. Ich werde bei erneuten 3 Jahren mit der Ersatzbatterie vorsorglich tauschen.

    Da es seit letzter Woche auch ab 100km/h von unten rechts klapperte, habe ich heute mal nachgeschaut.


    Musste wieder 4 weggegammelte Befestigungspunkte des Hitzeschutzblechs neu fixieren. Vor ca. 1 Jahr schonmal die 2 hintersten (die sind heute noch bombenfest). Jetzt ist alles wieder fest (einfach alte Mutter entfernt (lässt sich nicht wieder verwenden) und große Unterlegscheibe mit M6er Mutter auf dem Stehbolzen fixiert).


    Die rechte Radkastenverkleidung war auch an der Verbindung zur unteren Motorraumabdeckung lose (1 Schraube fehlte ganz und an der hinteren war die Klemmmutter an der Motorraumabdeckung ganz aus der Plastikfläche ausgebrochen. Ursache ist die Entfernung der unteren Motorraumabdeckung bei Wartungsarbeiten, da die Schrauben sehr schnell festgammeln und sich kaum noch lösen lassen. Das Plastik gibt dann nach. Sicher keine Konstruktion für die Ewigkeit. Ich habe für die hintere Befestigung ein dickes Alublech ca. 3x7cm zugeschnitten, ein Gewinde reingeschnitten und das dann als Gegenpol von oben auf die Motorraumabdeckung geklebt und von unten die Radkastenverkleidung mit Schraube und Scheibe darangeschraubt. Hält jetzt auch wieder bombenfest und lässt sich sicher besser problemlos lösen bei den nächsten Wartung. Die dabei übriggebliebene originale Befestigungsschraube habe ich dann als Ersatz für die fehlende vordere Schraube genommen (schön mit Mike-Sanders-Fett bepinselt, damit mal sie beim nächsten Mal auch rausbekommt..).


    Der Kantenrost im Unterbodenbereich ist schon recht ordentlich. Für nicht mal 5 Jahre .. ?? So kenn ich das von meinen bisherigen echten italienischen Fiats erst nach 10 Jahren aufwärts. Ich hatte im Spritzbereich (Radkästen und Schweller, randständiger Unterboden) damals den Neuwagen-Freemont an allen Blechkanten, Schweißpunkten und Überlappungen mit Permafilm behandelt. Dort ist bis heute alles ok und keinerlei Rostansatz zu sehen. Da ich aber den mittleren Bereich damals nicht behandelt hatte und auch nicht sehr oft unter dem Auto stehe, hat mich heute der dort beginnende Schnittkantenrost heute überrascht. Habe daher alle bisher noch unbehandelten Hohlräume mit Fluid-Film ausgesprüht und den Rostansatz grob entfernt, mit FluidFilm passiviert und nachfolgend mit PermaFilm konserviert. Werde jetzt wohl jedes Jahr mal nachschauen.


    Grüße aus Berlin an die Freemont-Cruiser
    costa