Beiträge von Tommy

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Feiertag?

    Das Problem beim Freemont ist wohl die Abstammung: Amerika. Und die eigentliche Zielgruppe: preiswerter Familienwagen. Da wird langsamer gefahren. Also haben die Konstrukteure die Bremsanlage genau dafür konzipiert.
    Bei der Modellpflege für Europa ist dann die Bremsanlage "übersehen" worden und als quickfix hat man die größeren Bremsen aus dem Hut gezaubert.
    Dazu kommt noch das verwendete Material, welches aus welchen Gründen auch immer mit EBC nicht mithalten kann.


    Fährt man gemächlich, vorausschauend und bremst selten sanft, ist alles in Ordnung und die Bremsanlage funktioniert wie sie soll.
    Fährt man jedoch dynamischer und bremst auch mal zügig von 180 runter, dann kommt die Anlage an ihre Grenzen.
    Der Austausch der "rubbelnden" Bremsscheiben und Klötze gegen die original Fiat Teile bringt aber meines Erachtens überhaupt nicht, da man nach gleicher Zeit das gleiche Problem haben wird.
    Es bleibt also nur der Wechsel auf höherwertige Teile, siehe Semmel's Bremsen-Tagebuch.


    Jetzt kann man die Jammerarie über Fiat und so weiter anstimmen, Tatsache ist aber leider, das jedes Fahrzeug irgendeine Schwachstelle hat, und mit den Bremsen und der Möglichkeit diese Macke selbst (leider und mit eigenem Geld) zu beseitigen, haben wir noch Glück.
    Bei meinem Mitsubishi Galant waren die Achslenker eine Fehlkonstruktion und die Reifen waren alle 20tkm hin, da konnte man gar nichts machen. Und ich erinnere nur an Theater DSG bei VW .....

    Da ich Leder-Fan bin habe ich mich da mal etwas intensiver mit der Materie befasst und beim Lederzentrum gelandet. Die bieten alles an was es so gibt, vom milden bis zum kräftigen Reiniger, Konditionierer und Versiegelung.
    Sind wohl auch bei Restaurateuren ganz aktiv.
    Meine Erfahrungen sind Gut, auch im Wohnbereich.
    Allerdings artet das Ganze in Arbeit aus, wenn Du es richtig machen willst.


    www.lederzentrum.de

    So, habe mal nach dem Edge gegoogelt. Leider rein äußerlich nicht mein Fall.
    Ich mag die Dinger eher kantig, daher auch mein Kommentar zu den Koreanern, Opel und dem Kuga.
    Die Engländer, der große Toyota, eventuell der Pajero (der Ur-Pajero war gut) und natürlich die G-Klasse finde ich äußerlich o.k.
    Der Grand Vitara von Suzuki geht auch noch.
    Am schlimmsten finde ich diese riesigen Sportwagenscheinwerfer, die gehören einfach nicht an einen (pseudo) Geländewagen.
    Dito das rundgelutschte Design (passend zu den Scheinwerfern).


    Wie gut das die Geschmäcker verschieden sind.

    Hi Toy4ever, mein Beitrag bezog sich ganz allgemein auf die Amis, die bis jetzt so angeführt wurden, nicht auf den Edge im speziellen (mit dem ich mich übrigens noch nicht beschäftigt habe, muß wohl mal machen).

    Na ja, kann auch bedeuten, dass 2016 ein Neuer kommt, denn man jetzt natürlich noch nicht bestellen kann. Erst mal muß das Ding vorgestellt werden, Prospekte, Preislisten ...
    Wenn die einen neuen Journey herausbringen wäre die Um-Etikettierung zum Fiat fürs Euroland ja die kleinste Übung.
    Warten wir was sich im Laufe des Jahres noch so alles entwickelt.

    Was die Folgekosten anbelangt bin ich mir nicht so sicher.
    Der Vorteil von Massenautos ist die (in der Regel) gute Verfügbarkeit preislich akzeptabler Ersatzteile.
    Die Amis sind im eigenen Land weit verbreitet und ET's gibt's an jeder Ecke. Hier in D-Land sieht das schon anders aus.
    Für mich, der ich auf mein Auto angewiesen bin und so 20 tkm im Jahr fahre, ist das wichtig, dito die Folgekosten Steuer, Versicherung und Sprit.
    Wenn ich so ein Schätzchen als Zweitwagen hätte, sähe die Sache ganz anders aus (aber dann würde es wahrscheinlich doch ein Austin Hailey o.ä.).

    Wir sollten den Titel des Threads ändern.
    Hier geht es nicht um Alternativen zum Freemont sondern um feuchte Träume.


    Die angesprochenen Karren finde ich auch, mehr oder weniger, toll, aber sie sind eben keine Alternative.
    Die ist wohl eine (oder mehrere) Klassen tiefer zu suchen. Und da wird meiner Meinung nach die Luft noch immer dünn.
    Speziell wenn man das Design des Freemont gut findet.
    Hyundai, Kia, Opel und Ford sind irgendwie Glupschkugeln.
    Mitsubishi geht gerade so,
    Tiguan mag ich gar nicht,
    Nissan ist o.k.


    Und dann wird's schon teurer.
    Aber man kann dann ja träumen.

    Ich stelle mir gerade vor, wie in Österreich Fahrer aus Autos herauspoliert werden, schon etwas .....


    Aber zum Thema:
    Leider verändert sich unsere Gesellschaft. Der Einzelne zählt mehr als die Gemeinschaft und ICH zähle mehr als alle Anderen.
    Im Straßenverkehr ist das besonders deutlich.
    Ich fahre jeden Tag eine Straße die sich von 2 Spuren auf eine verengt. Reißverschluss wäre sinnvoll. Aber nein, mindestens einmal pro Woche fährt einer so dicht auf den Vordermann (obwohl er vorher Abstand hatte), dass ich abbremsen muß. Nur als Beispiel.
    Blinken beim Verlassen eines Kreisels. Wie schön wäre es zu wissen wann jemand den Kreisel verlässt und somit die Lücke nutzend herein zu fahren. Aber wieso blinken ???


    Bei dieser Einstellung ist es auch nicht verwunderlich, dass die Kammeraden bei einer kleine Delle/Abschürfung die sie Anderen Verursachen nur denken "na und" (falls sie überhaupt denken).


    Da hilft nur eins: cool bleiben. Will man ein fehlerfreies Auto haben, muß man einen gewissen Betrag für die Beseitigung fremdverschuldeter Macken mit einkalkulieren, ist zwar schade, aber ist halt so.

    Wobei ich eigentlich "wacklige" elektrische Verbindungen nicht mag. Und Fett ist ja auch kein guter elektrischer Leiter, also auch nicht gerade die beste Idee.
    Ich halte diese Art der Befestigung (auch wenn millionenfach praktiziert) für nicht gelungen. Da fehlt für den elektrischen Kontakt ein kleiner Schleifer.
    Wo sind Elektriker, die mich eines Besseren belehren (ist Ernst gemeint, interessiert mich wirklich).

    Ich schraube meine nur noch bis zum ersten "Klick" 'rein. Dann ist sie zwar noch etwas lose, kann sich aber nicht mehr losschrauben. Bei Gelegenheit werde ich auch etwas Fett ans Gewinde machen ...


    Bei mir wurde das, wie ja gepostet, auf Garantie gemacht.

    Ein professioneller Autohändler muß beim Verkaufen hier in D eine Garantie geben. Diese kalkuliert er als Risiko und addiert sie zum Verkaufspreis. Dann addiert er noch seine Kosten. Und ggf. das Auffrischen/Hübschen. Dann noch seine Gewinnerwartung und eine Verhandlungsmarge. Und dann noch die MWSt. Fertig ist der "Verkaufspreis".
    Also eine Unterschied zwischen Ankauf und Verkauf beim Profi von 2-3 t€ ist da schnell beisammen.
    Wenn Ihr privat verkauft (ankauft), an (von) einen(m) Privatmann, ohne Garantie und Aufarbeitung, ist der Verkaufspreis höher, der Ankaufpreis geringer und das Risiko größer.
    Außerdem entscheidet die Ausstattung, der Zustand, die Laufleistung über den Grundpreis.
    Diese Diskussion ist also frei nach Peter Sellers, mehr als flüssig - überflüssig, da die vorgebrachten Werte absolut nicht vergleichbar sind.

    1. Für Geld machen die eigentlich alles.
    2. Wollte ich auch machen, gerade wegen der großen glatten Flächen in den Türen. Habe ich dann aber doch nicht gemacht (zu faul, vergessen, nichts passendes gefunden ...). Und siehe da, parken am Ende des Parkplatzes, kleine Gebete und etwas Glück haben es gebracht: auch nach 2 Jahren noch keine Beule und keinen Kratzer.


    Ach ja, und ich wusste nicht wo. Beim checken der Türen anderer Autos zur Ermittlung der Einschlaghöhe bin ich nicht fündig geworden. Je nach Typ bumsen die auf einer Höhe von 20 cm in die Tür. Das ist dann doch etwas breit für 'nen Gummistreifen.
    Obwohl, so ein Franzose hat doch jetzt so einen Gummieinsatz auf der Tür ?

    Na dann mal viel Spaß damit.
    Meiner hat jetzt 40 tkm 'runter, außer einer festsitzenden Antenne und einigen Ungereimtheiten mit der Automatik habe ich noch nichts gehabt.
    (Also mal überprüfen ob sich die Antenne losschrauben läßt)

    So, heute ist mein Freemont in die Werke zwecks Austausch der festsitzenden Antenne, Fiat akzeptiert die Garantieleistung und zahlt auch den Mietwagen. Hoffentlich ist das Thema damit abgeschlossen und die tuen einen guten Job.


    An alle: denkt 'dran, Arbeiten an der Antenne sind sündhaft teuer, also Vorsicht mit dem Ding !