Beiträge von Tommy

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Feiertag?

    Die Kunst beim Schreiben ist es, seine Meinung kundzutun ohne beleidigend, anmaßend oder arrogant zu werden.
    Speziell Journalisten sollten diese Kunst beherrschen.
    Betonung liegt auf "sollten".

    Ziehen - drücken - wackeln - alles schon probiert. Wahrscheinlich ist das Gewinde zusammenkorrodiert.
    Blöderweise ist da nirgends eine Schlüsselfläche, somit kann man nicht dagegenhalten. Manche Ingenieure sollte man wirklich zum Mars schicken (da ist eine Rückkehr eher unwahrscheinlich).

    Antenne sitzt fest.


    So, nun hat's mich auch mal wieder erwischt - meine Antenne läßt sich nicht mehr losschrauben, dreht durch.
    Ab in die Werke und nach Hilfe gefragt - ja, da ist der Stab kaputt, soll ich einen neuen bestellen ? Ja, wenn er in die Waschanlage muß schraube ich ja die Antenne ab, also sollte das auch funktionieren.


    Als erstes kommt die Rechnung: 29 €, gibt's im Internet für 6, na ja. Bezahlung bei Abholung.
    Dann ein Anruf: der Stab ist da. Ich hin. Anderer Meister: nee nee, das ist der Fuß (hab ich mir eh schon gedacht, aber die sind ja die Spezialisten), aber warum habe der Kollege nicht beides bestellt, ist ja noch Garantie.


    Nach ca. 2 Wochen (und der ersten Mahnung über 29 €) : das Zeug ist da.
    Ich heute zur Werke. Nach ca. 15 min am Computer druckt der Servicemensch den Auftrag aus: ich soll 480 € löhnen. Nach Fiat Vorgabe nehmen die mein halbes Auto auseinander. Ich: das zahle ich auf keinen Fall. Wenn Fiat eine so bescheuerte Antenne an einem so schlecht zugänglichen Ort einbaut, ist das während der Garantie nicht mein Problem.
    Er druckt neuen Auftrag, noch immer 480, aber er spricht mit Fiat. Na toll.
    Ich: ok. aber falsche Reihenfolge: Zuerst spricht er mit Fiat, und dann sehen wir weiter.


    Irgendwie bin ich im falschen Film. Aber wenn das nicht klappt war's das mit Fiat, und mit der Werke.


    Hat von Euch schon mal Ärger mit der Antenne gehabt ? Oder sie gewechselt (ich glaube mich an eine Story mit einer Haifischflosse zu erinnern) ?


    Gruß, Tommy

    Das mit dem loswerden wollen ist ein interessantes Problem
    Wenn ich einen Freemont für 30 t€ kaufe und 1 Jahr 25 tkm damit fahre, wie viel ist es dann noch wert ?
    Wenn ich Ihn in Zahlung gebe ist die Frage wie viel ich eigentlich dafür bekomme, da der Ankaufswert ja mit einem ggf. gewährten Nachlass verrechnet wird.
    Der Wertverlust, den ich in Kauf nehme, muß ja in irgend einem Zusammenhang mit dem Ärger bzw. der Unzufriedenheit stehen.
    Oder aber ich will einen Neuen, Schöneren, Größeren ...., dann ist das mit dem Ärger eine Ausrede (die ich allerdings sehr gut verstehe, so rede ich mir meine Neuen auch schön).


    Wenn man die Posts aber so liest muß ich zugeben, es gibt anscheinend große Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Autos.
    Oder die Ansprüche sind extrem Unterschiedlich. :S
    Oder der Freemont reagiert sehr empfindlich auf unterschiedliche Fahrweisen. :?:

    Hallo Beast,


    hier muß man zwei Sachen auseinander halten:
    - Die Praxis, mit Logik und Sachverstand, und
    - die Theorie, unsere Rechtsprechung.


    Und die Kollegen reiten auf der Rechtsprechung herum, und haben dort recht. Du hast die "Logik" und die Realitätsnähe unserer Vorschriften und deren "offizielle" Auslegung doch auch bestimmt schon genießen dürfen.
    Und dieser erhobene Zeigefinger soll den von Deinem Bericht begeisterten Nachahmern doch nur klarmachen, das es da eine mögliche Gefahr im Falle eines Unfalls oder eines weniger pragmatischen TÜV-Menschen gibt.


    Tommy

    Ok, das war jetzt nicht per se gegen die kleinen Händler gerichtet. Aber viele Hinterhofwerkstätten gibt es bei Fiat schon. Zwei meiner Kollegen sind (bzw. waren) Fiat Fans. Was man da so über einige hier im Rhein-Main Gebiet hörte, war schon heftig.
    Ein guter kleiner Händler bekommt wahrscheinlich auch die Chance weiterzumachen, evtl. mit etwas Sponsoring auszubauen und größer zu werden.
    Auch bei größeren Händlern gibt's den "guten" Ansprechpartner (wenn man Glück hat, also wie bei den kleinen).

    Mich jetzt bitte nicht lynchen.
    Aber der einzige Weg die Händler, über die auch hier so viel gemeckert wird, loszuwerden, ist ihnen zu kündigen.
    Gleichzeitig muß aber auch ein Händlernetz aufgebaut werden, was den Ansprüchen von Fiat entspricht. Das heißt, kleine "unattraktive" Händler verschwinden und größere (und hoffentlich besser ausgebildete) Händler entstehen.
    Das ist übrigens nichts neues, BMW hat seine Händler vor einigen Jahren "bereinigt", dito Opel, VW, Audi ... .
    Das einige aufheulen ist klar, wer sich als Mikrohändler/Werkstatt durchgeschleppt hat, hat nicht das Geld aufzurüsten und die neuen Anforderungen zu erfüllen.
    Also sehen wir es doch als Chance, dass es besser wird (die Hoffnung stirb zuletzt).

    @ Semmel: So isses


    Canelupo: Ich esse auch gern beim kleinen, guten und noch einem richtigen Italiener gehörendem Restaurant, sorry Tratoria. Und nicht beim Massenprimus Mac.


    Den Freemont finde ich Spitze, und das da Fiat 'draufsteht ist eher Zufall. Als Journey (in der alten Ausstattung) hätte ich ihn aber nie gekauft.

    Oh mei ! Ich rede hier von dem ganz normalen Auto, kein Transporter oder was auch immer, und ich rede hier nicht vom neuen Fiat Konzern, sondern von den Autos, die Du beim ganz normalen Fiat Händler bekommst. In Deutschland.
    Und ich gucke ganz bestimmt nicht durch eine Brille (im übertragenen Sinne, in Wirklichkeit schon ...).


    Volkswagen
    Audi
    BMW
    Mercedes
    Opel
    Toyota
    Nissan
    Honda
    Franzosen
    u.v.a. Wo ordnet sich da Fiat ein ?


    Wenn man da die Transporter (und die auf ihnen aufbauenden Wohnmobile, die man ja beim Camping Händler bekommt) mal weg läßt, was bleibt dann noch an "normalen" Autos übrig ? Wie Du schon sagtest, 500er, Pandas, Puntos (und selbstverständlich der Freemont ).


    Jetzt mal ohne Fiat-Brille: das ist mickrig .

    Lieber Canelupo, das ist nicht eine Sache des Horizonts, sondern des Blickwinkels. Ich sehe das erst einmal auf Deutschland bezogen und dann Europaweit.
    Und hier in D ist Fiat mickrig. Und der Freemont selten.

    Wo bitte ist in D denn Chrysler ? Hier gibt's nur die kleinen Kisten, ein paar Alfas, praktisch keine Lancias und einige wenige von Chrysler übernommene richtige Autos, wie den Freemont.
    In den USA gibt's bestimmt auch keine Ersatzteilprobleme mit dem Journey, und da ist Chrysler als Nummer 3 auch nicht in der Nische, hier aber als Fiat bestimmt.

    Haben die "besseren" Reifen bzw. ihre Montage auf Vorder- oder Hinterachse nicht etwas mit der Traktion zu tun ? Also bei einem Fronttriebler die besseren nach vorn, bei einem Hecktriebler nach hinten ?
    Habe mir da noch nicht allzu viel Gedanken 'drüber gemacht, da ich auch jährlich wechsle.

    Genau das ist wohl die Krux: Fiat ist eine Nischenfirma, und der Freemont ist das Nischenprodukt, also sozusagen eine Doppelnische. Und da fängt das Problem an: die Werkstatt hat mit dem Auto keine Erfahrung und die Ersatzteillagerung ist stark eingeschränkt.
    Genaugenommen ist das das Problem aller exklusiven Fahrzeuge, also ist der Freemont gleichzusetzen mit Ferrari und Co. (Nur das die (bei entsprechenden Preisen) Teile ggf. einfliegen lassen)

    Wenn Du entsprechend Fährst, sind sicherlich auch 19 Liter drin.
    Man sollte beim Fahren nicht von Ferrari träumen ! Jeder herzhafte Tritt auf Gas kostet richtig Sprit.

    Richtig, die Maut soll Ausländer, die sich an den jeweiligen nationalen Baukosten ja nicht beteiligen, mit in die Pflicht nehmen. Theoretisch kann diese Abgabe (Maut) höher sein als die nationale Abgabe (z.B. Steuer), das nennt man dann Abzocke. Da hat die EU einen Riegel vorgeschoben und fordert Gleichbehandlung. Aber warum soll die hohe Steuer in D nicht gesenkt werden ? Da sich die Ausländer nun an der Straßenerhaltung beteiligen, dann der nationale Autofahrer doch entlastet werden ? Letztendlich muß die Summe stimmen.


    Aber wie schon geschrieben, ich halte die Ganze Sache für Quatsch.
    In Ferienländern verdient das Land durch die Touristen.
    In Transitländern sollte es EU-Beihilfen geben.
    Und Spezialfälle (Brücken, Tunnel) kosten halt Geld, für alle.