Kuriositätenkabinett.
Ich habe mich lange mit dem Chef meiner Vertragswerkstatt unterhalten. Der sagt mir, die Probleme hängen alle damit zusammen, dass mein Freemont ursprünglich für den US-Markt produziert worden sei. Dies wisse er nach Rückfrage bei FIAT ganz sicher, das habe er sogar schriftlich. Interne Richtlinien hindern ihn aber, mir das entsprechende Schreiben auszuhändigen.
Da bin ich also erst mal wieder mit Schnappatmung vom Stuhl gefallen. Das hatte FIAT mir ursprünglich ja auch erklärt, dann aber einige Tage später zurückgenommen, und schriftlich bestätigt, es sei ein EU-Fahrzeug. Also ein hin und her und wieder zurück.
Ich habe jetzt erneut eine dringliche Anfrage an FIAT gestellt und um eine belastbare Antwort gebeten. Ich will jetzt wissen, was definitiv Sache ist, weil das ja auch noch wichtig werden kann für meine Debatte mit dem Gebrauchtwagenverkäufer, der das Fahrzeug als EU-Wagen mit 7000 km angeboten und verkauft hat. Die Anfrage an FIAT habe ich vor zwei Tagen gestellt. Heute höre ich, die Beantwortung wird noch etwas dauern, ich möge mich gedulden. ????? Ich hab gedacht, das der Hersteller so eine einfache Frage anhand der Identnummer sofort beantworten kann. Normal geht das wohl auch, aber nicht bei FIAT. Oder?
Ach so, bei dem ganzen Theater muss natürlich auch noch erwähnt werden, dass Mein Auto noch nicht fertig ist. Unter tausend Vorbehalten wurde mir jetzt Ende 41. KW genannt. Hoffentlich erkenne ich mein Auto noch wieder.
Eine Frage habe ich noch, mir ist aufgefallen, dass mein Tank deutlich mehr als 75 l Diesel fasst, wenn ich geduldig nachdrücke. Ich bin sogar der Meinung, es sind über 100 l. Wie ist es bei den anderen Dieselfahrern?
Gabelsupp