Endlich darf ich nach mehrmonatiger Pause wieder mitreden.
Am Montag Nachmittag war die Batterie meines Freemont wieder leer. Erst im Frühjahr 2016 wurde diese erneuert. In diesem Thema kann man es nachlesen.
Am Samstag-Abend bei der letzten Tour hatte ich schon das Gefühl, dass die Batterie beim Start etwas schlapp ist, dachte aber, es liegt am Frost.
Montag kam dann das böse Erwachen, statt des erwarteten Anspringen des Motos war nur die Fehlermeldung zu lesen: Schlüssel nicht erkennt.
Ich hatte dann allerdings weder Zeit noch Lust, mich eingehender mit dem Problem zu befassen. Daher rief ich erst am Dienstag den ADAC, Inzwischen ließen sich nicht einmal die Türen öffnen.
Der gelbe Engel hat dann eine Batteriespannung von 4,2 Volt vorgefunden. Nach einer Starthilfe lief das Auto problemlos und zeigte keine Fehlermeldungen.
In der Fiat-Werkstatt hat man die Batterie wieder vollständig aufgeladen und das Auto bis heute beobachtet. Es war alles in Ordnung. Die Anschlüsse wurden noch gereinigt und gefettet. Die Batterie selbst ist diesmal in Ordnung.
Es bleibt also leider das mulmige Gefühl und die Frage, wann der Fehlerteufel das nächste Mal unverhofft zuschlägt.
Ehrlich gesagt, habe ich keine sonderliche Lust irgendwelche Lampen im Handschuhfach abzuklemmen oder sonstige Tricks anzuwenden. Ich fahre schließlich keinen Oldtimer, den ich am Laufen halten möchte. Bei einem Auto, welches erst wenige Jahre alt ist und nicht einmal 40.000 km gefahren ist, erwarte ich, dass es einfach nur fährt und ich nicht serienmäßig verbaute Teile lahmlegen muss, damit es zuverlässig anspringt.
Das Einzige womit ich noch problemlos leben kann, ist die Anschaffung einer Spannungsanzeige für den Zigarettenanzünder. Ob man damit aber zuverlässig rechtzeitig bemerkt, dass die Batterie bald leer sein wird, vermag ich noch nicht zu sagen.
Übrigens, der ADAC-Mann hat angemerkt, dass eine der Sperrdioden an der Lichtmaschine defekt sein könnte. Dann entlädt sich die Batterie recht schnell. Das Problem ist leider, dass nicht immer der Fehler auftritt. Somit gestaltet sich die Fehlersuche schwierig.