Beiträge von bunnyhunter

Partner:
Feiertag?

    Thomas: kannst ruhig wieder den Daumen in den Mund stecken und weiter nuckeln.
    Noch nie, aber auch wirlich noch nie, habe ich davon gehört, dass ein Ventil, das ordenlich eingesetzt wurde, davon fliegt. Und ich weiß, was ich sage. Habe jahrelang bei einem Reifenspezialisten gearbeitet. Das sich eine Lauffläche löst oder eine Radmutter, auch, dass mal eine Felge bricht, ist vorgekommen, aber dass ein Ventil einen Abgang macht, NEIN.


    Tja ist halt irgendwann immer das erste mal. Und ich hoffe auch das es dich nicht trifft. Für mich war es ärgerlich, und da lässt man(frau) auch mal luft ab :anhimmeln:

    Andererseits: Nur weil dir das passiert ist, muss man nicht gleich das Kind mit dem Bade auskippen. Wer weiß, was da verbaut wurde.


    Hallo Freunde,


    ich bin zuvor auch den Journey gefahren mit der Reifendrucksensorik inkl. Überwurfmutter wie zuvor beschrieben (von Siemens VDO). Oftmals passiert es schon das besagte Mutter nicht mit dem korrekten Drehmoment von 10-12 Nm
    vorangezogen ist, insbesondere nach Reifenwechseln etc. Dann wird entweder zu locker eingedreht (=> viel Spiel, Vibrationen, Korrosion) oder zu stramm angezogen (=> Dichtring defekt, Haarrisse im Material).
    All dies führt dann zu bereits beschriebenen "Schreckmomenten" die wirklich keiner braucht. Aktuell gibt es einen Nachfolgesensor desselben Herstellers welcher am Sensorblock weniger massig baut und daher weniger rotierende Masse in Umlauf bringt.
    Ich selbst verwende bei meinen Freemont die aktuellen Snap-In Ventile aus Gummi ohne Überwurfmutter. Diese sind durch den weichen Gummisitz sehr dicht, haben einen superkleinen Sensorblock und da reißt auch nichts ab.
    Ist mittlerweile Erstausrüstung bei allen Freemonts, kann ich also nur empfehlen.


    Tja und woher soll der "normale" Fahrer wissen was bei ihm verbaut wurde? Wenn selbst der Fachmann nicht weiss wie richtig mit Sensorventilen umgegangen wird. Ich kann mich nicht jedes mal mit nen Drehmomentschlüssel neben einen mechaniker stellen und alles kontrollieren. Ich brauch vertrauen, und das hab ich bei diesen Ventilen nicht mehr. Egal was verbaut wurde. Die letzten 20 Jahre meines Autofahrerleben bin ich auch ohne dem ausgekommen.

    Andererseits: Nur weil dir das passiert ist, muss man nicht gleich das Kind mit dem Bade auskippen. Wer weiß, was da verbaut wurde.


    Mir liegt es fern, hier Panik zu verbreiten. Aber es können auch grenzen im System aufgezeigt werden um zu sehen was geht und was nicht. Ausserdem sieht es so aus als wenn viele hier den Freemont zum ersten mal fahren. Zumal es ihn auch erst seit gut 1 1/2 jahren gibt. Das sieht es zum Baugleichen Journey ganz anders aus. Und da solltest du dich mal durch diverse Foren lesen und wirst erstaunt sein wie viele dieses Problem bereits haben.
    Wie gesagt wenn du nur an der Tankstelle nen schleichenden Druckverlust feststellst der durch ein defektes Ventil verursacht wird, dann ist es ärgerlich aber noch völlig in Ordnung.
    Ich hab aber nen Problem damit, mit einem voll besetzten Auto auf der Autobahn in eine solche Situation verwickelt zu werden. Ich habe Verantwortung über alle meine Mitfahrer.

    Hi bunnyhunter,


    das mit den Sensoren scheint kein Einzelfall zu sein. Leider schreiben sich die Leute nicht vor einem Schaden den Hersteller und den Typ auf. Zu Deiner Ausführung sei gesagt, dass Aluminiumeinsätze bei der derzeitigen Ventillochgröße keine entsprechende Festigkeit aufweisen können. Damit diese Ventilsensorenübergänge nicht abreißen, sollten diese mindestens aus Messing gefertigt sein. Zudem wird der unterschiedliche Temperaturkoeffizinet durch einen Hartgummiüberzug (gleichzeitig dichtend) kompensiert.
    Nun noch einmal zu der wirklich wichtigen Frage: Welche Teile waren bei Dir verbaut? Wenn Du noch welche hast, wärest Du bereit einen als "Versuchskaninchen" abzutreten? Wichtig wäre auch, welcher Hersteller etc. diese Teile gebaut hat.
    Ich würde das Teil dann einer Laborprüfung unterziehen wollen. Ergebnis wäre in etwa, bei welcher Geschwindigkeit der Sensor abreißt, bzw. ob Störgrößen wie Reifenunwucht oder Stöße das Teil abreißen lassen. Die Masse des eigentlichen Senders nebst Batterie ist ja auch nicht zu verachten.
    Viele Grüße


    Hallo Robbroy, selbstverständlich habe ich das Teil welches ich gefunden habe einbehalten, genau wie den Reifen der ja nicht ursächlich für Ausfall war.
    Das mit den Muttern der Ventilübergänge hast du schon richtig geschrieben das diese mindestens aus Messing, dann aber auch Hartverchromt/Vernickelt sein sollten. Abtreten werde ich das Teil bei gelegenheit schon, jedenfalls erst dann bis sich Fiat/Chrysler/Dodge zu der Sache geäußert hat. Sicher ist auf jeden fall egal wer die Teile verbaut hat, ist dies ein Sicherheitsrelevantes Teil wo der spass aufhört.
    Es reissen natürlich permanent Fliehkräfte auf den gesamtmasse verbund von Sensor Batterie und Gusskörper. Fakt ist auch das Teil weist jede menge Korrodierter flächen auf. Ich möchte nicht behaupten Fiat verbaut keine optimierte version, allerdings das Hochloben des Systems muss auch Grenzen haben. Und dies wurde mir Schmerzhaft aufgezeigt. Glücklicherweise nur im Portmonaie X(

    Kannst du mir mal erklären wie du mit dem ABS-Sensor den Druck in den Reifen ermittelst? ?(


    Ist eigentlich simpel wenn viele Parameter berücksichtigt werden. Gemessen wir der Abrollumfang (Radumdrehung) welcher sich verändert mit abnehmen des Luftdruckes. Kann natürlich am ABS Sensor perfekt gemessen werden.
    Berücksichtigt werden muss natürlich eine Kurvenfahrt bei der die Drehung des Rades beeinflusst wird. Alles wird über parameter verrechnet (Neigungssensor Schlupfsensor usw.) Sorsor hin Sensor her.....wie das auf´s 10tel bar berechnet werden kann kann auch ich nicht beantworten. Aber fakt ist der Sensor in den Reifen ist für mich nicht mehr tragbar da zu unsicher.

    Eins vorweg....nein ich fahre keinen Fiat Freemont. Ich nenne den Dodge Journey mein eigen.
    Ich habe mir jetzt mal eure Geschichten wegen der Drucksensoren durchgelesen, und da möcht ich gleich mal nen bisschen aufklären.
    Es scheinen ja 90% von euch den Sinn dieses Systems der erfindung des Rades gleichsetzen. Sicherlich ein gutes feature, wenn......
    Es gibt zwei arten der automatische Reifenkontrolle, einmal die über Drucksensoren in den Reifenventilen welche mit Batterien versorgt werden und das messen mittels ABS sensor des Abrollumfanges.
    Fiat und Chrysler verwenden das erstgenannte System.
    Wenn mein Reifenhändler solch ein Sensor wegen Montagefehler in die ewigen Jagdgründe befördert kann man ja noch drüber schmunzeln :rotfl:
    Wenn ich aber mit 160km/h über die Autobahn fliege und solch ein Ventil löst sich buchstäblich in Luft auf dann hört der Spass bekanntlich auf. Dann verliert der Reifen Schlagartig innerhalb von 3-5 sekunden seinen Inhalt. Ist also fast wie ein Reifenplatzer. Das dies kein bedauerlicher einzelfall ist, rührt daher das seit dem ich das Auto besitze bereits 2 Ventile den Geist aufgegeben haben. Gott sei dank einmal nur schleichender Druckverlust und eins hat der Mechaniker eliminiert.
    Doch letzte Woche ist genau das eingetreten was es nicht tun sollte. Eben genau die Autobahngeschichte. Und wenigstens konnte ich durch ein gefundenes Metallteil die Aluminiumüberwurfmutter des Ventils als Übeltäter ausmachen. Total korrodiertes minderwertiges Aluminium welches den Kräften nicht mehr standhalten konnte. Der Reifen ist natürlich Schrott. Vorsorglich sind bei mir alle Sensoren rausgeflogen.
    Bringt mir ja nix wenn ich bei 160 auf dem Display sehe das ich keine Luft mehr hab X(
    Egal ob nun eine verbesserte Version verbaut ist, ich habe das Vertrauen nach 3defekten in das System verloren, welches eigentlich rechtzeitig warnen und zur Sicherheit beitragen soll.
    Lieber kontrolliere ich nun öfter mal an der Tankstelle mit Schmutzigen fingern.
    Sorry wenn ich jetzt den einen oder anderen verunsichert habe, aber so Blauäugig wie das System hochgelobt wird, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.