Beiträge von Toni-S

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Feiertag?

    Ich war über's WE verreist, daher erst heute meine Rückmeldung. Zunächst zu Ani Got:
    Das Radioteil funktioniert einwandfrei. Ich kann am Klang keinen Unterschied zum Original 5.4"-Radio vom Freemont erkennen. Auch die Freisprechfunktion in Zusammenarbeit mit dem iPhone läuft fehlerfrei. Sogar die Knöpfe auf der dem Fahrer abgewandten Seite des Lenkrads arbeiten erstmals (!) wie sie sollen - die sog. Ruftaste (Vorderseite) geht jetzt auch – beim Originalradio ging das nie.

    Die Heizungseinstellungen, die beim Freemont-Original sehr leicht zu finden sind, erscheinen beim Hochfahren ganz kurz, um dann wieder zu verschwinden. Man möchte ja gerne auch mal während der Fahrt die Heizung einstellen, ohne ausgedehnte Suchaktion auf dem Radiodisplay – das erweist sich in Kurven mit Gegenverkehr etwas lästig.

    Das Heizungsmenü kann man durch Wischen vom oberen Bildschirmrand nach unten - ähnlich einem Springrollo - herunterziehen. Zumindest, in einem bestimmten Übermenü. Wenn man aber nicht schnell genug ins Heizungsfenster tippt, dann rauscht es wieder nach oben - wie wenn die Festhalteklinke im Springrollo nicht einrastet. Wenn man sich Zeit nimmt und im Stand lange genug übt, könnte man die Heizungseinstellungen wahrscheinlich verstehen und wohl auch wunschgemäß bedienen. Das gelang mir leider noch nicht, aber ich übe ja noch...

    Echt unangenehm zeigt sich bei mir die Sitzheizung. Vor dem Radio-Umbau war es so eingestellt, dass der Fahrersitz Heizstufe 2 erhitzt wird und dann entweder von Hand oder zeitgesteuert reduziert bzw. ausgeschaltet wurde. Diese Einstellung wurde vom Android-Radio übernommen, aber es fehlt die Möglichkeit, die Temperatur zu reduzieren oder aus-/einzuschalten. Auf längerer Strecke kann es dann schon mal passieren, dass man einen knallroten Hintern kriegt. So stelle ich mir eine Bratpfanne bei den Kannibalen vor. Es gibt aber ganz tief in den Systemeinstellungen versteckt ein Häkchen, bei dem die Sitzheizung komplett ein- oder ausgeschaltet werden kann.


    Junsun bietet im Lieferumfang noch eine tolle App an: "Junsun OBD", glaube ich, heißt sie. Damit kann man sämtliche elektrischen Funktionen am ganzen Auto überwachen - vielleicht auch steuern. Die App ist also so eine Art Testcomputer, wie ihn die Werkstätten haben. Natürlich geht diese App nicht, das versteht sich von selbst. Das blöde ist, dass Junsun nicht mal erklärt, was man tun muss, damit sie geht. Ich wäre sogar bereit, ein bisschen was dafür zu bezahlen.
    Inzwischen entdeckte ich die Kommunikation mit dem Chinaradio beinahe als liebevoll, denn beim Anschließen der Kabel fand ich 2 Aufkleber mit chinesischen Schriftzeichen. Ich ließ sie von OpenAi übersetzen.

    Auf dem Kabelfähnchen steht: "天青色等烟雨,而我在等你。"

    Übersetzung: "Himmelblaue Farbe wartet auf den Regen, und ich warte auf dich."


    Auf dem Stecker für den Canbus steht: "人不见了,世界也就暗淡了。"

    Übersetzung: "Wenn jemand verschwindet, wird die Welt dunkel."


    Das muss ein wunderschönes Land sein, wo man in der Autowerkstatt nach Jasmin riecht und man unter der Hebebühne kopfüber arbeitend seine Anweisungen im Poesiealbung überreicht bekommt.

    Wie muss ein Chinese wohl leiden, wenn er in Europa arbeitet und aufgefordert wird "Schmeiß mir schnell das blaue Kabel rüber"...

    In aller Ersthaftigkeit,

    Euer Toni 😉

    Das Wichtigste habe ich in der Aufregung vergessen:
    Seit gestern Abend funktionieren auch die Lautsprecher, das eingebaute GPS-Navi und auch das Navi über Bluetooth vom iPhone. Es lag mangels Beschreibung an der bis dahin noch nicht durchgeführten Installation der Firmware - also kein Montagefehler. Nun hoffe ich noch darauf, dass mir einer von euch die Pin-Belegung des Rückfahrkamerasteckers vom Freemont verraten kann, damit ich einen Adapter für den Anschluss am Androidradio basteln kann.

    In der Zwischenzeit ist es mir gelungen, das neue Radio anzuschließen, es einzuschalten, aber noch ohne Ton aus dem Lautsprecher und ohne Bild von der Rückwärtskamera. Endlich, nach mehreren Tagen Wartezeit, erhielt ich von Junsun einen zwar schrecklich gepixelten Verkabelungsplan und die erforderlichen Passwörter für die Installation der Firmware. Damit konnte ich heute einen ersten, erfolgreichen Test absolvieren: Es geht - jetzt auch der Ton! Leider gibt es noch kein Bild von der Rückfahrcam, weil der Stecker nicht passt - aber das krieg ich auch noch hin.
    Wer - wie ich - das mistige Freemont-Bluetoothteil über dem Bremspedal satt hat und ein modernes wirklich schönes Radio mit integriertem Bluetooth haben will, dem könnte ich inzwischen allerhand nicht nur gute Erfahrungen, hilfreiche Tipps und Bilder zur Verfügung stellen.

    Bei mir war überhaupt keine Anleitung dabei, an der ich mich hätte orientieren können, habe es aber eher intuitiv soweit geschafft, dass das Display, der UKW-Receiver, das Navi und die Touchfunktion geht. Nur krieg ich noch keinen Ton aus dem Radio und kein Bild von der Backcam.


    Weiß jemand von euch, ob das Original-U-Connect-Radio-/CD-Steuergerät, das hinter den 6 silbernen Tasten sitzt, noch gebraucht wird? Da gehen bei mir 3 Antennenkabel hin (wieso eigentlich 3?) und andere Kabel hin, die nicht zum zum Androidradio passen. Da könnte der Grund für des Lautsprecher- und Cam-Problem liegen. Wäre dankbar um Tipps und Erfahrungen.

    Hallo Zusammen,

    Nachdem nun auch bei meinem Freemont (Schalter, 5,4"Display) das Bluetooth-Steuergerät den Geist aufgegeben hat und dadurch das Freisprechen nicht mehr möglich ist, fand ich 2 Lösungswege: Entweder ich tausche das Bluetoothteil aus (600-1000€) oder ich schmeiß das U-Connect komplett raus und baue ein neues Gerät ein. Ich entdeckte im Internet ein Android-Entertainmentsystem, das auch mit iPhones kompatibel sein soll, beachtliche technische Daten Daten aufweist und über ein 8" Display (Original = 5,4") verfügt. Das Ganze für gerade mal 262,60 €! Das Teil kommt vom chinesischen Hersteller Junsun und heißt V1pro und wird in Frankreich ausgeliefert. Genau das bestellte ich kurzerhand und war schon darauf gefasst, dass die Einbau-Anleitung unverständlich, der Einbaurahmen nicht passen und das Gerät selbst schon rein äußerlich als nachträglich eingebastelt einzuschätzen sein würde. Schon bevor ich den Kauf abschloss, hatte ich größte Mühe, vom Chat-Bot, der sich als "Support" darstellte, irgendeine vernünftige Antwort auf meine Fragen zu bekommen.
    Bei der Bestellung konnte ich zwar meine Postleitzahl eingeben, erhielt aber eine Menge Städte in Bayern zur Auswahl angeboten, die allesamt eine andere Postleitzahl hatten, aber mein Wohnort, der als einziger gepasst hätte, war nicht dabei. Alleine der Versuch, der Vertriebsfirma, die anscheinend komplett aus Robotern besteht, beizubringen, dass ich nicht in Ansbach wohne, sondern 400 km entfernt, kostete mir 3 Tage. Ich rechnete mit einer Odyssee für mein neues Radio bis hin zum kompletten Verlust, doch die Spedition erkannte die Diskrepanz und brachte das Paket unerwartet am dritten Arbeitstag nach Bestellung an meine Haustür - zu einem Zeitpunkt, auf dem der Händler das Gerät angeblich gerade ausgeliefert haben soll!

    Beim Auspacken staunte ich aber nicht schlecht über die äußerlich wirklich hochwertige Aufmachung. Kein bisschen Chinaschrott und viel schöner als das Original von Fiat-Chrysler. Viele Kabel, teil ganz ohne und teils mit unverständlichen Zetteln in Chinesisch und noch mehr Steckern dran - eines davon mit ca. 12 Cinch-Buchsen - ließen mich Schlimmes vorausahnen, denn die dringend erforderlich Einbauanleitung fehlte gänzlich! Beim bisherigen U-Connect gibt es keinen einzigen Cinch-Anschluss. Beim Hotline-Roboter erfuhr ich, dass es sowas wie eine Anleitung nicht gäbe, weil der Einbau ja so einfach sei.


    Hätte ich nicht 2 katastrophal schlecht gemachte Youtube-Videos von Bastlern aus Italien und der Ukraine gesehen, dann hätte ich alles von vornherein zurückgeschickt. Wenigstens konnte ich so erahnen, wie man das Radio und das ganz Drumherum ausbaut ohne das Armaturenbrett zu zerstören. Wie das ganze aber mit dem neuen Radioteil wieder zusammengebaut werden und dann auch noch funktionieren soll, ist mir momentan noch ein Rätsel.
    Immerhin gelang es mir nach 1 Tag Grübeln vor Kabelsalat, das neue Radio und sogar das GPS-Navi zum Laufen zu bringen, doch leider ohne Ton aus dem Lautsprecher und natürlich auch ohne das gewohnte Bild der Rückwärtskamera, die ich letztes Jahr gegen die alte, unscharfe Originalem erfolgreich ausgetauscht hatte.

    Jetzt stehe ich da, denn ohne die Pinbelegung der Steckverbindungen des alten UConnectsystems, um die Kabel herauszufinden, die für die Rückfahrcam und die Lautsprecher gebraucht werden, komme ich nicht weiter.

    Gibt es jemanden unter euch, der einen Schaltplan hat, oder wenigstens weiß, welche Kabel für den Sound und die Back-Cam genutzt werden? Im Gegenzug würde ich eine Aus- und Einbauanleitung mit Foto und/oder Videos machen, denn ein modernes Entertainmentsystem im inzwischen schon grauhaarigen Freemont schadet sicherlich nicht...;-)

    Ich würde mich riesig freuen auf eure Unterstützung!
    Euer Toni

    Aufgrund der Erklärung von Semmelroc bezüglich der Verkokung der Glühkerze beschloss ich dieses Thema bzw. das Ausschrauben solange zurückzustellen, bis es absolut erforderlich ist. Hoffentlich nie... Danke Semmelroc!

    Eigentlich wollte ich hier nur wegen einer Alternative zum Bluetooth-Steuergerät nachsehen, aber jetzt bin ich beim Starten und Glühen gelandet. Also: Mein Freemont hat inzwischen fast 230.000 km drauf. Wenn es richtig bitter kalt ist (vor ein paar Tagen Minus 17°), dann steige ich ein und drücke den Startknopf, ohne mir auch nur 1 Sekunde Gedanken über's Vorglühen zu machen, und der Motor springt ohne irgendwelche Zicken an. Fazit: Es muss nicht unbedingt Startprobleme geben, wenn es kalt ist. Bei mir gilt das übrigens auch für sommerliche Hitze. Nie gibt es Probleme. Aber ich hatte sie vor ein paar Jahren, obwohl damals die Batterie noch keine 2 Jahre alt war. Ich ersetzte sie trotzdem durch eine neue, und siehe da: Die Batterie war's!


    Seit 2 oder 3 Monaten geht die Glühkerzenanzeige im kleinen Display im Armaturenbrett erst nach 5 bis 15 Sekunden aus, obwohl ich da schon längst auf der Straße unterwegs bin. Dennoch springt der Motor perfekt an wie immer. Der Meister meiner Fiatwerkstatt meint, es könne tatsächlich sein, dass eine Glühkerze nicht mehr richtig funktioniert, aber der Motor stecke das gut weg. Einen Austausch der Glühkerze lehnt er ab, weil er befürchtet, dass sie beim Ausschrauben abreißt und das Gewinde im Zylinderkopf stecken bleiben kann. Eine Banalsache kann dann zu einem Supergau werden, weil dann alles abgebaut, der Zylinderkopf ausgebaut, und im schlimmsten Fall ersetzt werden muss. Ihm sei das zu riskant. Mich erstaunt diese Aussage. Wer von euch hat Erfahrungen mit dem Bruch beim Wechsel der Glühkerzen am Freemont?

    Hallo "Färberfrosch" und alle, die das lesen wollen,

    ich habe einen Schalter und kann nur sagen, es war kein Fehler. Jedes Automatikgetriebe verbraucht Energie und somit mehr Sprit, was die Hersteller mit größeren Motoren und mehr Leistung ausgleichen. Zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber von anderen höre ich immer wieder, dass das Automatikgetriebe des Freemont nicht sehr langlebig und zuverlässig sein soll. Könnte was dran sein, denn der Freemont ist kein SUV der teuren Oberklasse. Irgendwo müssen die Ingenieure ja sparen. Am besten dort, wo man es die ersten 100.000 km nicht sieht.

    Ich bin kein Raser, aber beileibe kein alter Opa, der auf Landstraßen mit maximal 80 dahintuckert ;). Trotzdem, der Verbrauch meines Freemont steigt auf Kurzstrecken und Stadtverkehr nie über 6,3 Liter/100 km. Auf Langstrecke im Ausland (<130 km) kam ich bereits auf 4,8-Liter/100 km! Das ist doch eigentlich ein Argument, oder?

    Ziemlich klasse finde ich, dass sowohl der Motorraum- als auch der Kofferraumdeckel aus Aluminium bestehen (kein Rost) und die Ausstattung seiner Zeit weit voraus war. Mein Freemont hat Ledersitze, die nach inzwischen 10 Jahren und fast 240.000 km noch immer sehr schön und gepflegt aussehen - obwohl ich sie eigentlich misshandle (nie mit Ledermitteln behandle). Vor vielen Jahren hatte ich einen 3-Liter 6-Zylinder Japaner. Bei dem schmiss ich die Ledersitze schon nach 100T raus, weil die Oberhaut nur vom Draufsitzen durchgerissen war.

    Es gibt - wie bei allen Autos - auch Krankheiten am Freemont, die man kennen sollte, wie z.B. dass die Scheibenbremsen vorne bei scharfer Bremsung aus höherer Geschwindigkeit herumrütteln, als würde Gozilla die Insassen herausschütteln wollen.

    Der Freemont ist für einen SUV ziemlich lang, was sich auf Autobahnen als sehr angenehm herausstellt, aber das 2-Liter-Motörchen ist eigentlich viel zu leicht für so ein großes Auto, denn es fehlt an Gewicht auf der Vorderachse. Will man auf feuchter Fahrbahn zügig losfahren oder auf unbefestigter Straße bergauf kraxeln wird man enttäusch, denn (beim frontgetriebenen) Schalter drehen einfach die Vorderräder durch. Aber wenigstens sieht er bullig aus, finde ich.

    Die Batterie ist so "diebstahlsicher", dass sogar versierte Autoschrauber Probleme haben, sie erst mal zu finden, geschweige denn, sie zu tauschen. Aber die Vertragswerkstatt kennt sich aus und muss ja auch von was leben. Die äußere Linse der Heckcam ist aus billigem Plastik, das den Anforderungen der Witterung nicht genügt und schon nach 3 Jahren Bilder erzeugt, als würde man hinter eine geriffelte Billigduschverkleidung fotografieren.

    Schließlich gibt es noch das Bluetooth-Steuergerät, das man für's Freihandtelefonieren und die Musikübertragung vom Handy auf den Autolautsprecher braucht. Es neigt dazu, den Geist aufzugeben, lange bevor die Lebenserwartung des ansonsten recht robusten Freemont zur Neige geht.

    Wenn man sich's zutraut, kann man gerade bei der Elektronik viel Geld sparen, wenn man sie selber austauschen kann. Ansonsten muss man halt die saftigen Stundensätze der Vertragswerkstatt akzeptieren. Andere haben allerdings hierfür mehr Grund zu jammern. Diese haben dafür ein BMW-Zeichen oder einen Mercedes-Stern auf der Kühlerhaube ^^.


    Mir gefällt mein Freemont noch immer besser als so manch teureres Gefährt.
    Mehr fällt mir grad net ein :), höchstens
    schöne Grüße vom Chiemsee an den Bodensee,

    Toni

    Da bin ich auf dein Feedback gespannt, ob die Ersatzkamera als Alternative taugt...

    Bitte füge mal vorher und nachher Bilder bei!



    Gruß Nico

    Ich muss mich bei Nico und allen anderen, die möglicherweise daran denken, die Rückfahrkamera ihres Freemont zu ersetzen, vielmals entschuldigen, dass ich mich so lange nicht mit einem Testbericht zurückmeldete. Ich hab's einfach vergessen :(.
    Aber jetzt bin ich ich wieder hier und berichte endlich:


    Als ich die Kamera auspackte, war ich angenehm erstaunt, denn Kabel, Stecker und Cam entsprachen der Original-Cam vom Freemont bis ins Detail - so, als hätte ich den Hersteller der Originalkamera aus China erwischt.

    Um sicher zu gehen, testete ich erst mal, ob die Kamera überhaupt funktioniert, indem ich sie notdürftig anschloss und die Kamera baumeln ließ. Und tatsächlich, am Display wackelte die Garagenwand...


    Der Einbau der neuen Kamera war zwar nicht ganz so leicht wie ich glaubte, weil halt überhaupt kein Platz für meine großen Hände war und ich kaum sehen konnte, wo man hingreifen, drücken, ziehen und drehen musste. Am Schluss verlor ich noch eine dicke Blechschraube von der Verkleidung, aber ich behalf mich mit einer neuen aus Edelstahl mit Beilagscheibe und Mutter. Es kam ja nicht auf den Cent an wie bei der armen Firma Fiat-Chrysler ;).


    Als ich nach Stunden fertig war und den Kofferraumdeckel geschlossen hatte, rechnete ich mit dem Schlimmsten, denn irgendwas hatte ich bestimmt übersehen, einen Kurzschluss erzeugt, die Kamera auf den Kopf gestellt oder sonst was Unerwartetes fabriziert. Zur Strafe deshalb, weil ich mir (fast) keine Verletzungen an den scharfen Blechkanten zugezogen hatte. Startbutton gedrückt und wie hypnotisiert das Display fixiert, während ich den Rückwärtsgang einlegte. Würde ich Schneegestöber oder dunkle Nacht sehen, würde es grell aufblitzen und es dann nach Strom riechen? Doch es geschah, womit ich überhaupt nicht rechnete: Das Kamerabild war sofort da und in mich schoss eine Ladung Adrenalin vor Freude: Es war scharf, nichts mehr war schlierig, die weiße Garagenwand hatte noch Zeichnung und in den dunklen Stellen am Pflaster waren noch alle Details erkennbar. Und zum Schluss noch der Oberhammer: Sogar die Hilfslinien waren da und ließen sich in den Einstellungen perfekt einpassen. Es ist kaum zu beschreiben, wie begeistert ich war!


    Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass es bestimmt sehr viel schneller gegangen wäre, hätte ich schöne, schmale Hände mit schlanken Fingern gehabt. So wie die Mädchen, die die Kamera in der Montagehalle eingebaut hatten...


    Euer Toni

    Hallo Leute,

    endlich ist mein inzwischen fast 240.000 km alter Freemont (Schalter) auch soweit: Das Bluetooth-Steuergerät ist kaputt. Beim Vertragshändler ließ man mir sagen, dass die Reparatur sehr teuer sei, was immer das heißen mag. Ich lese was von Magnet Marelli und Divido, aber das wäre ja nur die Reparatur des ausgebauten Bluetooth-Steuergeräts. Ich gehöre nicht unbedingt zu den Masochisten, die das selber machen wollen, daher: Wer, wenn nicht die Fiat-Vertragswerkstatt kann das auch reparieren? Und wer weiß, was es ungefähr kostet? Ein regionaler Tipp wäre super (Südostbayern).

    Freue mich auf auf hilfreiche Rückmeldungen.

    Euer Toni

    Da bin ich auf dein Feedback gespannt, ob die Ersatzkamera als Alternative taugt... Bitte füge mal vorher und nachher Bilder bei!

    Gruß Nico

    Hallo Nico,
    das Angebot des China-Händlers macht einen absolut professionellen Eindruck. Fast 10.000 positive Bewertungen, sehr detailgenaue Bilder und eine perfekte Beschreibung des Fahrzeugs, für welches die Kamera passt. Da der Freemont ja sowieso in USA hergestellt wurde, ist er baugleich mit dem Journey. Die Cam ist äußerlich identisch mit derjenigen in meinem Freemont. Es könnte höchstens einen elektronischen Unterschied geben - schau wir mal... Unten ist eines der zahlreichen Fotos des Anbieters.

    Die Lieferung erfolgt aber frühestens in 1 Monat. Ich werde dann Fotos vom Einbau und vom Displaybild machen und hier posten. Wer mag, kann sich über den Aus- und Einbau bei mir näher informieren.

    Toni

    Tommy, du hast recht! Ich baute inzwischen die Heckcam aus und untersuchte die Cam mit einer Optikerlupe. Da kam zutage, das sich innerhalb des Objektivs ein Pilz ausgebreitet hat, der den Strahlengang stark streut. Erst dachte ich, die durchsichtige Schutzkappe wegzuschleifen und sie durch eine plane Echtglasscheibe zu ersetzen, doch die Kappe stellte sich als Frontlinse mit optischer Wirkung heraus - sie erzeugt den Weitwinkeleffekt.


    Irgendwo hier im Forum und auch bei der Fiat-Werkstatt erfuhr ich, dass man die Kamera alleine nicht austauschen könne. Vielmehr müsse der Plastikträger als Baugruppe mitsamt Kamera und Nummernschildbeleuchtung ausgetauscht werden. Das koste - wenn alles gut geht, 450 €. Daraufhin recherchierte ich nach der Kamera und fand in ebay einen Händler aus China, der sie ohne Drumherum für den Dodge Journey für ca. 75 € anbietet. Dort bestellte ich die Kamera. Irgendwann in ein paar Wochen werde ich sie erhalten und dann einbauen.


    Wer es schon mal probiert hat, die Heckcam ohne Beschreibung auszubauen, wird mir zustimmen: Es ist ganz schön tricky! Der Plastikträger scheint zunächst ganz leicht herauszugehen, doch genau in der Mitte, wo die Cam sitzt, hapert es! Der Grund ist eine gut versteckte Mutter M6 an der Rückseite der Cam, an die man nur herankommt, wenn man die Heckklappenverkleidung komplett ausbaut. Ich brauchte insgesamt ca. 2 Stunden für den Aus- und wieder Einbau. Jetzt weiß ich, wie's geht und werde die neue - wenn sie geliefert ist, in kaum einer halben Stunde ersetzt haben. 75 € statt ca. 450 € lassen die Aktion als fröhliche Freizeitaktivität erscheinen :-)
    Toni

    Welche Voraussetzungen sind denn bei mir gegeben, die es nicht möglich machen, bei Tag scharfe und kontrastreiche Bilder zu machen? Hätte ich die direkte Sonne auf den Anhänger scheinen lassen? Das Ergebnis kann man ahnen, wenn man an der rechten oberen Ecke die dottergelbe, sonnenbeschienene Wand anschaut. Sie ist knallweiß und hat kein bisschen Struktur. Die Stoßstange am unteren Bildrand sieht aus, als wäre sie bei Vollmond fotografiert worden. Es war aber ein heller, wolkenloser Spätnachmittag. Der Kontrastumfang der Kamera ist leider sehr minimal.

    Danke, Black Perl - habe anlässlich deiner Rückmeldung ein Foto vom Display und zum Vergleich in etwa denselben Ausschnitt mit einer hochwertigen Digitalkamera gemacht.

    • Der Anhänger ist nur schemenhaft sichtbar, keinerlei Details sind erkennbar.
    • Die schwarzen Reifen sind im Schatten der Ladefläche vollkommen abgesoffen (unterbelichtet).
    • In der Ecke rechts oben ist die gelbe, von der Abendsonne beschienenen Wand, total ausgefressen (überbelichtet).
    • Das Kontrastverhalten ist unglaublich schlecht.

    Ich glaube, eine Lochkamera (ohne Linse) würde schärfere Bilder machen.
    Hat jemand von euch auch solche Bilder auf dem Display?

    Toni




    Hallo Zusammen,
    die Rückfahrkamera meines Freemont (EZ Dez. 2012, Frontantrieb, Schaltgetriebe), machte schon immer bei Tag ein extrem unscharfes, nur schemenhaftes Bild. Etwa so, als würde man die Linse mit einem öligen Tuch abwischen - auch dann, wenn die Linsenabdeckung ganz sauber ist. Bei Nacht ist es noch schlimmer: Jedes Licht, das von hinten kommt, überstrahlt alles bis zur Unkenntlichkeit. Das Display ist ansonsten sehr gut. Zwar teilte ich meine Sorgen der Fiatwerkstatt bei Service-Besuchen schon öfter mit, aber es scheint so, als wäre man dafür taub - so als wüsste man keinen Rat. Nachdem das Kamerabild neuerdings auch noch flackert bzw. bei erhöhter Motortemperatur ganz ausfällt, wird nun eine Reparatur ernsthaft erforderlich. Am liebsten würde ich es selber machen, möchte aber gerne vorher auf eure Einschätzung und Erfahrungen zurückgreifen und bitte um Beantwortung dieser Frage:


    Wie beurteilt ihr an eurem Freemont das Bild der Rückfahrkamera?

    Ihr könnt es gerne näher beschreiben oder einfach nur Schulnoten (1 - 6) geben.


    Danke für eure Mithilfe im Voraus!

    Toni

    Ich weiß nicht, ob es ein Steuergerät oder etwas anderes ist, aber ganz sicher ist, dass sich hinter der Kofferraumverkleidung, etwa in Höhe des Lautsprechers, ein Piepser befindet, der bei Kontakt oder Lampenproblemen in Zusammenhang mit der Anhängersteckdose ein akkustisches Signal abgibt. In meinem Fall tutet das Gerät mehrmals, wenn ich auf die Bremse steige - auch ohne dass ein Anhänger angeschlossen ist. Dass da ein Steuergerät sein muss, las ich irgendwo hier im Forum. Aber eigentlich ist es ja nicht das Problem, was es ist, sondern wie ich rankomme. Es sieht nämlich ganz so aus, als müsste ich dafür große Teile der Heckverkleidung abmontieren.
    Aber vielleicht liegt der Fehler auch gar nicht hinter der Kofferraumverkleidung - vielleicht ist irgendwo noch etwas verbaut, das die Anhängersteckdose überwacht. Zum Beispiel ein Relais. Wer kennt sich damit aus?

    Hallo Zusammen,

    ich habe in meinem Freemont (Schaltgetriebe, Bj. Dez. 2012, eine abnehmbare, in der Fiat-Werkstatt eingebaute Anhängerkupplung nebst 13poliger Anhängersteckdose. Problem: Seit einiger Zeit leuchtet oder blinkt nichts mehr am Anhänger - es liegt an keiner der Steckdosenanschlüsse Spannung an. Weder mit, noch ohne Zündung. Auch nicht an Klemme 13 (Dauerstrom). Ich vermute, dass es am Steuergerät liegt, denn die Steckdose sieht aus wie neu und hat überhaupt keine Korrosionsanzeichen. Alle Kabel sind sauber angeschlossen und nirgends spleißt was aus (Kurzschluss durch Litzenberührung ist unwahrscheinlich). Mein Problem: Ich weiß nicht wie ich an das Steuergerat komme, das sich wahrscheinlich hinter der Plastikverkleidung des linken Hinterradkastens befindet (von dort kommt auch das akustische Fehlersignal). Ich nehme an, ich muss die Lautsprecherblende und/oder das Ladegehäuse der Akku-Notlampe entfernen. Da dort keine Schrauben sind, dürften Schnappbefestigungen eingebaut sein, die bekannterweise bei Nichtkenntnis der genauen Lage ruckzuck abbrechen.

    Wer kann mir verraten, wie ich vorgehen soll? Vielleicht hat jemand sogar eine Zeichnung?

    Ich danke für hilfreiche Unterstützung im Voraus!

    Toni

    Starr oder Abnehmbar?...schaut mal auf die Fotos. Er hat keine Anleitung...er kennt sich noch nicht recht aus hier...

    Hallo XI170 und Lana,
    man hat mich hier ja ganz schön schnell durchschaut! Tatsächlich habe ich wenig Ahnung vom Freemont und dem Drumherum. Hab ihn ja auch erst seit ein paar Wochen. Und dass ich mich hier angeblich noch nicht so recht auskennen soll, ist ja echt gemein ;( . Dabei bin ich wahrscheinlich eines der aktivsten Mitglieder hier: Hab schon 6 Beiträge geschrieben, echt :P!!! Nur weil ich den Hebel an der AHK nicht ganz weit durchdrückte, ging das Teil nicht runter :( . Wie auch immer, ich darf mich ganz herzlich bei euch für die freundliche Unterstützung bedanken. Jetzt geht's mir wieder gut :) .
    Toni

    Was willst damit sagen?Mein Familien Freemont Schalter ca.220 PS....
    Es sind einige im Forum mit Automatik die Wohnwagen >1600 Kg ziehen.

    Ich will damit sagen, dass es wohl einen Grund geben wird, wenn Fiat, vorher Chrysler und auch Dodge keine hohen Anhängelasten in die Papiere schreiben. Mein Beitrag zielte auf Automatik-Freemonts. Die Automatikgetriebe der Freemonts, Voyagers, Journeys etc. sind offenbar nicht für schwere Belastung gebaut. Dennoch, solange man die Belastungsgrenzen einigermaßen einhält, sollte auch ein Automat über den Irschenberg kommen... Und dass dieselben Fahrzeuge mit Schaltgetriebe länger leben, ist unumstritten.


    Wieso sind eigentlich Fahrzeuge anderer Hersteller mit Anhängerlasten oberhalb von 3000 kg so viel teurer als ein Fiat Freemont (ich denke da an Jeep Cherokee, Mercedes SUV, BMW X5, Range Rover)? Ein erfahrener Autotechniker oder Getriebespezialist könnte uns das sicherlich erklären können. Ist einer da?
    Toni