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Fossi

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Dienstag, 14. Juli 2015, 19:30

Geerbtes Gebrauchtfahrzeug aus Italien abholen

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Hallo,
hat hier zufällig jemand in letzter Zeit Erfahrungen mit dem Thema "Italien und dt. Kurzzeitkennzeichen" gemacht?
Es gibt im Netz widersprüchliche Angaben - aber sind alle schon einige Jahre alt bzw. ohne Datumsangaben.
Mich interessiert vor allem die SItuation "Grenzübertritt in die Schweiz" - was passiert da? (Da hats auf jeden Fall
italienische Beamte - von Scherereien mit Schweizer Beamten hab ich noch nie gelesen, hauptsache die Vignette bebbt richtig)

Italienisches Kurzzeitkennzeichen ist erst recht schwierig (ich bin Deutscher mit Wohnsitz in D) - ebenso die
hierfür notwendige Versicherungsbestätigung ist unmöglich).

Das Auto hat italienisches Kennzeichen und ist noch registriert - hat aber keinen Versicherungsschutz mehr.

"Inneritalienisches Umschreiben" würde ca. 600 € Kosten......(also von der Verstorbenen auf mich und dann auf den nächsten Käufer).

Lettland/Litauen/Ukraine/Moldawien bietet nur 2000 € ("inkl. kostenloser Verschrottungsbescheinigung mit Stempel").
Das Fahrzeug ist aber 6.000 € wert....

Fossi

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Sonntag, 19. Juli 2015, 17:13

So...vermutlich erledigt....Fahrzeug nach D zu überführen ist mit legalen Mitteln und halbwegs vertretbaren Aufwand
nicht zu machen.
Fahrzeug wird offiziell verschrottet (dazu braucht man aber auch erstmal Bekannte/Freunde aus der Branche).....


Die sind doch alle nicht ganz sauber....

Jürgen

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Sonntag, 19. Juli 2015, 17:40

meines Wissens nach, müsste es eigentlich mit einem deutschen Kurzzeitkennzeichen möglich sein. Einfach mal bei der Zulassungsbehörde erkundigen.
Alkohol macht dumm und gleichgültig.............kapier ich nicht, is mir aber auch egal :pfeifen:


Herzliche Grüße aus dem Bamberger Land

Jürgen

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Fossi

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Sonntag, 19. Juli 2015, 18:03

Nicht in Italien. Da das Fahrzeug in Italien noch "mit Targa" (also Kennzeichen) versehen ist, zählt für die dortige Bürokratie
das dt. Kurzzeitkennzeichen als "verbotene doppelte Zulassung" eines Fahrzeugs.
Ich könnte das Fahrzeug offiziell abmelden und mit einem italienischen Kurzzeitkennzeichen überführen.

Aber das kostet erstmal 600 € Umschreib-/und Abmeldegebühr) und anschließend geben sie mir kein
Kurzzeitkennzeichen wil ich Wohnsitz in Deutschland habe.....geschweige denn: finde mal eine ital. Versicherung
für ein Kurzzeitkennzeichen (und fordere anschließend die zuviel bezahlte Jahresgebühr wieder zurück...).


Nee, ich weiß wieso die alle nach Deutschland, Niederlande, Schweden etc. kommen (also die, die halbwegs normal
im Hirn sind)......

Ich kenen kaum einen arbeitsfähigen Italiener, der zurück in sein Heimatland geht. Alles nur Pensionäre....aber auch nur,
weil dort Omas Häusle noch existiert und wegen dem gewaltigen Investitionsstau unverkäuflich ist.

Lana

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Montag, 20. Juli 2015, 10:40

Muss mich auch mal wieder zu Wort melden, da ich den Aufwand nicht begreife.
Vor nicht all zu langer Zeit hat mein, in Deutschland gemeldeter Neffe, ein Wohnmobil in Italien (Meran) ersteigert. Dieses Fahrzeug wurde mit allen italienischen Papieren ("Certificato di Proprietà") und dem original Kennzeichen nach D verbracht. Mit den I-Kennzeichen ging es zur Anmeldestelle. Benötigt wurde dann noch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus Flensburg (ob FZ gestohlen) , das hat die Zulassungsstelle aber selbst beantragt. Er musste 2x hin, weil die Abmeldebestätigung aus I noch fehlte. Und das war es dann auch schon.
Kosten gesamt: 15000,- für das FZ, plus die Hinfahrt mit PKW, Rückfahrt mit PKW und Wohnmobil und die Anmeldung incl. Kennzeichen. :thumbup:

Lana

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Montag, 20. Juli 2015, 10:43

Habe vergessen: der Verkäufer hat das Fahrzeug 3 Tage später bei der Versicherung und Behörde abgemeldet. Kennzeichen benötigte er keine.

Fossi

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Montag, 20. Juli 2015, 15:25

Genau das ist die hüpfende Kuh. Das Fahrzeug wurde dummerweise von meinen Schwiegereltern bei der Versicherung schon kurz nach dem Tod meiner Frau "abgemeldet" (also stand ohne Versicherung im Hof). Aber die Zulassung war noch auf meine Frau und kann jetzt erst, nachdem endlich die Erbschein-Dokumente vorliegen, geändert werden. (sowas geht schon gleich gar nicht in D)

Und ich möchte ungern ein Fahrzeug mit ital. Zulassung aber ohne Versicherung innerhalb Italiens bis zur Grenze transportieren.....nicht nur im Falle eines Unfalls wäre ich der Mops. Auch bei einer der überaus häufig vorkommenden spontanen Kontrollen biste der Mops....

Was noch gegangen wäre: Anhänger und entsprechendes Zugfahrzeug organisieren.....oder eine Spedition beauftragen, das Auto hochzubringen....aber das ist alles den Aufwand nicht wert.

Da sind bei dem von Dir genannten Beispiel mit dem Wohnmobil die drei-/vierfachen Summen im Spiel.....
Wenn ich das Auto meiner Frau hergebracht hätte, wäre sowieso erstmal die Vignette fällig gewesen, dann eine einfach Zugfahrt usw......das hätte den Aufwand nicht gelohnt.
Meran liegt da ausserdem etwas günstiger von D aus als Alessandria im Piemont.

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