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Italo-Welt

Elektroauto als Zukunft

In den letzten 3 Jahren haben wir etwas erlebt, dass es so in der Geschichte bislang kaum gab. Die Regierung hat massiv in den Automarkt eingegriffen. Als das Diesel-Problem aufkam machten die deutschen Politiker dieses erst zu einem internationalen Skandal und stellten ihre eigene Autoindustrie an den Pranger. Statt die eigenen Firmen zu schützen, wurden sie massiv beschuldigt. Wohl kaum ein anderes Land hätte seine Schlüsselindustrie so schutzlos gelassen. Gleichzeitig wurde das Elektroauto in den Fokus geschoben. Auch politisch motiviert. Dabei standen keine großen Innovationen im Raum. Es gab sogar andere Antriebe, die durchaus mehr Potenzial für die kommende Zukunft hätten, doch dort wurden Förderungen und andere Zuschüsse entweder gestrichen oder minimiert. Das politische Ziel lautete: Wir wollen das E-Auto.

57 Millionen Fahrzeuge gibt es in Deutschland. 1 Million E-Autos sollten bis Ende 2021 auf deutschen Straßen fahren. Bislang sind es nicht einmal 100.000 und das liegt nicht an der Corona-Krise.

Elektroauto: Was sagen die Käufer

Die Käufer sind zwiegespalten. Natürlich fasziniert zunächst die Technik, auf der anderen Seite wird aber schnell erkannt, dass die Leistungen ungenügend sind und E-Autos in der Regel nur als Zweitwagen in Frage kommen. Doch warum werden sie überhaupt gekauft? Es scheint einige Gründe zu geben. Einer davon ist Angst. Das letzte Jahr, der Sommer, war geprägt von ständigen Fahrverboten und immer neuen Unsicherheiten. Schon alleine deshalb kaufen viele notgedrungen einen E-Wagen. Wer auf sein Auto angewiesen ist, kann  sich kein Fahrverbot erlauben.

2 – 8 Stunden dauert es, bis ein E-Auto aufgeladen ist. An Schnellladesäulen, die es bislang kaum gibt, zwischen 40 – 80 Minuten. Das dauert viel zu lang. Wer beruflich unterwegs ist, wird mit einem E-Auto schlecht bedient sein. Hinzu kommt das Chaos bei den E-Ladesäulen. In Leipzig gab/gibt es Ladesäulen, wo Autofahrer für 0 Cent tanken können. Dann gibt es wieder E-Säulen in Deutschland wo der Strompreis bei 0,35 – 0,90 Euro pro kWh liegt. Aber nicht nur das. Häufig braucht es gleiche mehrere Apps, um a. die Säulen finden zu können und b. um den Preis zu ermitteln. Dem nicht genug, findet sich an so mancher Säule gleich ein Preiswirrwarr. Der Fahrer kann entweder den ausgezeichneten Preis pro kWh bezahlen oder einen Minutenpreis mit Einmalgebühr. Nun steht der Nutzer davor und anstatt zu tanken, muss er erst einmal in Ruhe rechnen.

Hat das Elektroauto eine Zukunft

Das Elektroauto ist die Zukunft, das wurde bereits von der Politik, nicht nur in Deutschland festgelegt. Aber woher soll der Strom kommen, wenn 50 Prozent aller Fahrzeuge elektrisch fahren. E.ON hat das einmal auf den Punkt gebracht. Der Konzern brauchte drei Jahrzehnte, um sein Stromnetz auszubauen und der Trassenausbau kommt seit den letzten zwei Jahrzehnten nicht mehr voran. Andernfalls gibt es das Elektroauto seit über 120 Jahren. Durchsetzen konnte es sich nie. Es ist durchaus möglich, dass dieser Antrieb bald wieder verschwindet. Alles erscheint so unsicher wie das Unternehmen Tesla, das als Synonym für den E-Antrieb gilt.  Niemand weiß, ob Tesla nicht morgen bereits pleitegeht.

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