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raph

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Dienstag, 27. Januar 2015, 17:40

Warum es doch kein Freemont wird (II)

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Mit diesem Thread läute ich dann meinen Abschied ein.

Heute habe ich einen Nissan X-Trail Automatik Tekna bestellt.

Eigentlich schade, denn der Freemont gefällt mir wirklich sehr gut und auch das Angebot von meinem Freundlichen war hervorragend...

Falls sich wer dafür interessiert warum ich mich so entschieden habe, oder ebenfalls beide Modelle in Betracht zieht, hier meine Überlegungen:


Pro Nissan:
- Voll LED Scheinwerfer
- Notbremsassistent
- Panorama Schiebedach
- Spurhalteassistent
- Müdigkeitserkennung
- CVT-Getriebe
- Around View (360° Kamera / Vogelperspektive)
- Parkassistent
- Start-Stop-Automatik
- Verkehrszeichenerkennung
- Fernlichtassistent
- Speed Limiter
- Elektrische Heckklappe (Via FFB oder von Innen öffnen und Schliessen)
- Höhere Zuglast

Pro Freemont:
- Allrad UND Automatik (bei Nissan derzeit entweder / oder)
- 170 PS (Nissan derzeit max. 130)
- 8" Display (Nissan: 7")
- Eingebaute Kindersitze
- Ablagen im Innenraum (z.B. hinter Vordersitzen)
- [Einstieg in] dritte Sitzreihe
- Alpine Audio System (Nissan hat Bose, allerdings nicht in Deutschland)
- Rear Seat Entertainment

Soweit so Ausgewogen... je nachdem ob man Präferenzen auf moderne Technik oder Platz im Innenraum setzt, ist man mit beiden Autos gut bedient.

Trotz 40PS Leistungsunterschied, tun sich die beiden herzlich wenig in den tatsächlichen Fahrleistungen. Der Fiat ist nur 0,3s schneller auf 100 und hat eine 3 km/h höhere VMax - verbraucht dafür im EU-Mix 2,2l Mehr auf 100km.
Vom Fahrgefühl konnte ich kaum einen Unterschied feststellen.

Das liegt vorallem daran das der Nissan wesentlich leichter ist, zum Teil wird wahrscheinlich auch das CVT im Vorteil gegenüber der alten Wandlerautomatik sein.

Der Nissan war wohl wesentlich leiser als der Trecker / Taximotor im Fiat, und das hat für mich einiges ausgemacht - Mit nem BMW Diesel braucht sich aber keiner von beiden anzulegen.

Zu meiner Überaschung liegen die Kaufpreise beider Fahrzeuge sowohl vom Listenpreis, als auch vom verhandelten "Bestpreis" sehr nah beieinander.
Bei mir betrug der Unterschied der voll ausgestatteten Modelle [Freemont Black Code mit RSE, GSD, DVD etc / X-Trail Tekna mit dritter Sitzreihe, Navi und "Safety Shield"] insgesamt weniger als €1000.

Ich bin ein Geek und mag die ganzen technischen Spielereien, insbesondere die Verkehrszeichenerkennung die ich auch heute schon habe, aber auch die Around View Kamera in welche ich mich im (Luxus-Bruder) Infiniti FX verliebt habe. Auch die Elektrische Heckklappe sollte heutzutage Standard sein, das es für den Freemont keine Xenon oder LED Scheinwerfer gibt ist ein Skandal.

Die andere Überlegung ist, ein "altes" Auto zu kaufen.
Klar, es gibt noch keinen Freemont Nachfolger, aber wenn er denn Zeitnah käme, würde ich mich sehr ärgern. Da das Modell seit 2009 (als Dodge) auf dem Markt ist, gehört es schon eher zum alten Eisen.
Mit dem erst 2014 erschienenen X-Trail sollte man mindestens bis 2020 ein aktuelles Modell in der Einfahrt haben.

Schlussendlich macht es auch die ein oder Andere Erfahrung aus dem Forum nicht einfach ein ruhiges Gewissen beim Freemont zu haben. Der ein oder andere hatte ja schon Montagsautos, die Ersatzteilsituation macht die Sache nicht besser.

Das Tüpfelchen auf dem i ist jedoch der Restwert. Ein großes Leasingunternehmen garantiert mir (verbrieftes Rückgaberecht; bzw umgekehrt: Kaufrecht) das der Nissan nach 3 Jahren und 75.000km €3800 mehr Wert sein wird als der Fiat. Halte ich das Auto also nur so lange, ist der Nissan wesentlich günstiger.

Ein Blick in die Gebrauchtwagenbörsen, insbesondere nach der Wertentwicklung des (jetzt) kleinen Bruder Qashqai scheint den Werterhalt zu bestätigen.

Daher wird's leider kein Freemont, auch wenn er mir tatsächlich optisch noch besser gefällt und für Sharanverweigerer sicher eines der spannendsten Familienautos auf dem Markt bleibt.

Macht's gut!
Raph

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »raph« (27. Januar 2015, 18:00)


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Dienstag, 27. Januar 2015, 18:47

LOL..."Verkehrszeichenerkennung"....In der Fahrschule gepennt oder was? WER braucht sowas? Entweder man hat´s im Kopf was die bedeuten oder nicht :rotfl:
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Dienstag, 27. Januar 2015, 19:27

Sieht ganz ok aus. Warum nicht.
ABER Das böse S-Wort hättest dir sparen können. Mein Freemont ist kein Sharanersatz :D

Auf alle Fälle viel Spaß mit dem Neuen!

Lana

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Dienstag, 27. Januar 2015, 20:12

40000.- mit Navi und Metallic ist auch nicht ohne.
Man kann den alten Freemont nicht mehr mit der neuen Generation an Fahrzeugen vergleichen. Der Free hat ausgedient und kann einfach nicht mehr mithalten. Trotz beinahe gleicher Preise, haben die neuen mehr Ausstattung, bessere Elektronik und orderbares Zubehör.
Ja, der automatisch abblendbare Innenspiegel...... den hat der Free und meiner, der 10000.- teurer ist, hat keinen. (Habe ich nur geschrieben, damit ich Lupo zuvorkomme.) ^^

Lana

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Dienstag, 27. Januar 2015, 20:24

das es für den Freemont keine Xenon oder LED Scheinwerfer gibt ist ein Skandal.
Naja.....
Parkassistent = Parkhilfen vorne und hinten
Spurassistent = geht dir in der Stadt auf die Nerven mit seinem Gepiepse

Aber sonst kann ich dir zu deiner Entscheidung nur gratulieren. Die Ausstattung "Pro Nissan" ist für die Japsen und Koreaner eigentlich selbstverständlich. In meinem neuen ist das meiste auch ohne Aufpreis schon enthalten. Weniger Sprit? Dass du dich da nicht täuscht. Mit der Automatik komme ich nicht mehr unter 7 / 9 / 12 Liter , während ich mit dem Free fast nie über 9 gekommen bin.

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Dienstag, 27. Januar 2015, 21:18

Es ist wirklich so, dass der Freemont mittlerweile "outdated" ist. Die Leasing-Konditionen sind auch nicht mehr Zeitgemäß, denn er erzielt als Gebrauchter doch erstaunlich gute Preise. Gerade beim Leasing bekommt man mittlerweile woanders mehr Auto fürs gleiche Geld. Die Erfahrungen habe ich jetzt auch gemacht.
Drei Jahre Freemont gefahren, drum bin ich auch noch hier. :P

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Dienstag, 27. Januar 2015, 22:44

Ich frag mich nur, wie früher ohne Verkehrszeichenerkennung, Ermüdungserkennung, Spurwechslelwarnung und alle den kleinen Helferlein so rund1,5Mio km ohne Unfall überstehen könnte? Wie ich. Hat man da einfach nur aufgepasst? ?(

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Captain Dirk (28.01.2015)

Semmelrocc

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Dienstag, 27. Januar 2015, 23:29

Früher hat man auch ohne Airbag überlebt. Zumindest die Meisten. Willst du deshalb heute darauf verzichten? So ist halt der Lauf der Dinge...
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Canelupo

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Dienstag, 27. Januar 2015, 23:43

Es gibt halt Dinge die wichtig sind, Airbag, ABS, ESP, und es gibt Dinge, auf die man auch verzichten kann.

raph

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Mittwoch, 28. Januar 2015, 00:51

Sieht ganz ok aus. Warum nicht.
ABER Das böse S-Wort hättest dir sparen können. Mein Freemont ist kein Sharanersatz :D

So schlimm wäre das doch gar nicht ;) . Ich finde die Praktikabilität unschlagbar - (der Freemont bietet jedoch viel mehr Stil) :thumbsup:

Ich frag mich nur, wie früher ohne Verkehrszeichenerkennung, Ermüdungserkennung, Spurwechslelwarnung und alle den kleinen Helferlein so rund1,5Mio km ohne Unfall überstehen könnte? Wie ich. Hat man da einfach nur aufgepasst?
Früher bin ich auch ohne Servolenkung, Bremskraftverstärker, ABS, Airbag und ESP gut von A nach B gekommen und bereue nichts. Im Gegenteil, ich finde es bedenklich das mein Sohn wohl keine Gelegenheit mehr bekommen wird ein Auto ohne alle Helfer beherrschen zu müssen. Man denke an die mindestens 13 Toten im Rahmen des GM Recalls, die nicht dazu in der Lage waren Ihr Fahrzeug ohne Zündung zu kontrollieren. Aber das ist off-topic und dafür gibt's dann wohl Fahrstunden im Go-Kart...

Nichtsdestotrotz können viele von den kleinen Helfern das Leben angenehmer und/oder sicherer machen. Es kommt halt zum Beispiel mal vor das man ein Tempolimit (oder die Aufhebung eines solchen) übersieht und es ist praktisch wenn man sich gleich im Kombiinstrument versichern kann.

Und sollte mein Auto einmal Bremsen bevor ich es tue, bin ich im Zweifelsfall auch dafür dankbar.

Lebenswichtig ist hoffentlich nichts davon... auch ohne diese Annehmlichkeiten ist der Freemont okay.
Obwohl, Ich oute mich: Ich kann nicht (mehr) besonders gut parken. Kameras rundum sind für mich schon eine deutliche Erleichterung und hätten mir eine kostspielige Felgenaufbereitung erspart.
Auch bei der Freemont Testfahrt hatte ich wenig Ahnung wo das Auto denn nun (vorne) endet. Frontsensoren und/oder eine Kamera wären ein must-have und die erste Nachrüstung für uns gewesen.

Meine Frau ist sowieso besonders scharf auf den Parkassistenten - es ist wahrscheinlich angenehmer automatisch in enge Parklücken zu rangieren als den Ehemann runter zu rufen oder Beschwerden zu bekommen warum man so weit weg geparkt hat. :D

Was dem Freemont IMHO wirklich fehlt:
- Vernünftiges Licht (Xenon oder LED / Chinanachrüstung illegal in DE, oder extrem Teuer (sollte man über SRA verfügen und versuchen eine automatische Leuchtweitenregulierung einzubauen und einzutragen))
- Parksensoren vorne (hätte ich nachgerüstet)
- DAB+ Radio (hätte ich nachgerüstet)
- Start-Stop Automatik (das ist vermutlich eher psychologisch, aber nachdem ich 6 Jahre lang eine hatte, rege ich mich jedes Mal auf wenn ich, z.B. in einem Mietwagen, bei Ampelstopps sinnlos Treibstoff verbrenne)

Der Rest ist nice to have und nicht entscheidend.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »raph« (28. Januar 2015, 01:01)



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Mittwoch, 28. Januar 2015, 07:00

:thumbup:
Wir Freemont-Besitzer genießen derweil weiter unsere "Klassiker" und lassen uns mal überraschen, was Fiat wohl aus dem möglichen Nachfolger machen wird, sollte er denn irgendwann kommen.
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Mittwoch, 28. Januar 2015, 07:43

:thumbup: :thumbup: :thumbup:
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Mittwoch, 28. Januar 2015, 09:18

Naja, ob Fiat es in 5 Jahren schafft so ne Extras anzubieten?
Ich glaube wohl kaum.
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Mittwoch, 28. Januar 2015, 09:23

"Also ich finde es echt kacke, dass dem Nissan der Einparkassistent fehlt. Kann ja jetzt schon ein Opel Corsa. " :rolleyes:


Nee, mal im Ernst: muss doch jeder selbst entscheiden. Ich selber (und meine Kiddies!) möchten z.B. nicht mehr
die integrierten Kindersitze missen.
Auf diese ganzen Assistenten pfeiff ich. Im Gegenteil. Manche halte ich sogar verantwortlich für beginnende Dummheit der
Straßenverkehrsteilnehmer (da hat der Freemont auch einen davon: Lichtautomatik).

Wenn die Werkstattkosten auch noch vergleichbar sind und der Nissanhändler genauso gut oder schlecht wie der Fiat-Händler ist, wieso nicht.

Das Auto muss Dir und Deiner Familie gefallen und ins Familienbudget reinpassen.

detewald

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Mittwoch, 28. Januar 2015, 09:46

@Freemonteur

In der Lage wäre Fiat es schon. Die Teile Hat er ja bereits im Lager (siehe Ausstattungsdetails vom JEEP Grand Cherokee Summit) ...
... aber ob FIAT das auch will ???

Und eben auch eine Frage des Preises.

Toy4ever

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Mittwoch, 28. Januar 2015, 11:26

In der Lage wäre Fiat es schon

Absolut richtig. Was die Jungs da drüben mittlerweile drauf haben, sieht man an den neun Modellen. Der Journey war und ist in USA ein Low-Cost-Auto, das sich jeder leisten kann. der Billigste Journey kostet in USA nur 2000 Dollar mehr, als der billigste Fiat 500!!!
Drei Jahre Freemont gefahren, drum bin ich auch noch hier. :P

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Mittwoch, 28. Januar 2015, 11:46

Naja billig auto hin oder her aber mit den Extras verdienen die doch. Warum nicht mit anbieten.
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Mittwoch, 28. Januar 2015, 13:01

im FIAT 500X bekommt man ja die ganzen schmankerl teilweise schon!
Dunkel die Seite ist! Halts MAUL Yoda und FRISS deinen Toast!!
-> Lounge, 2.0 Multijet, AWD, met. Schwarz, Leder Beige, Standheizung,
Parksensorgen vorne, TFL-Hella, Marderabwehr, Dashcam, AHK abnehmbar

Fossi

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Mittwoch, 28. Januar 2015, 16:03

Ich bin froh, dass es noch Autos gibt, die den ganzen Automatismus nicht haben - den ich als Kunde also nicht direkt bezahlen muss (indirekt finanzier ich das natürlich mit - das ist mir schon klar)

Aber ich gestehe auch, dass ich noch vor vielleicht 15 Jahren den Kopf über die elektrischen Fensterheber geschüttelt habe. Inzwischen möchte ichs nicht missen. Oder Klima, oder im Freemont die Rückfahrkamera.
Aber ich möchte als Kunde entscheiden - andererseits bin ich als Kunde mit zuviel Auswahlmöglichkeiten auch überfordert.

Naja, so ganz falsch mag ich mit meinen Ansichten nicht sein, denn nicht umsonst hat Dacia mit genau diesem Konzept einen guten Start vor ein paar Jahren hingelegt.

Lana

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Mittwoch, 28. Januar 2015, 16:41

Dacia mit genau diesem Konzept einen guten Start vor ein paar Jahren hingelegt.
Das kann man so nicht stehen lassen. Der Dacia ist definitiv ein Auto, für die die nicht viel ausgeben wollen, oder können. In diesem Auto verzichtest du nicht nur auf Zubehör, sondern auch auf Komfort. Trotz aller Testberichte und Werbungen. Einmal Dacia mit 150 (mehr ging nicht) und du hast 2 Tage Ohrensausen. ^^

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